Darum gehts
- Uefa sagt Finalissima 2026 in Katar wegen Nahost-Krieg ab
- AFA lehnte alle Alternativen der Uefa für das Spiel ab
- Möglicher Grund: 1:6-Niederlage Argentiniens gegen Spanien am 27. März 2018
Die Uefa sagt die Finalissima 2026 zwischen Spanien und Argentinien ab. Am 27. März hätten sich der amtierende Europameister und der aktuelle Südamerika-Champion im Lusail-Stadion in Katar gegenüber stehen sollen.
Aufgrund des derzeit herrschenden Krieges im Nahen Osten zieht der europäische Fussballverband die Notbremse – und lässt in seinem Statement zeitgleich den argentinischen Fussballverband, die Asociación del Fútbol Argentino (AFA), in keinem guten Licht dastehen.
Der Uefa zufolge hat sich die AFA nicht wirklich kooperativ gezeigt, als es darum ging, eine Lösung zu finden, um die Finalissima 2026 doch noch irgendwie durchzuführen. Die Uefa habe weitere mögliche Alternativen geprüft, heisst es, «diese erwiesen sich letztlich aber für den argentinischen Fussballverband alle als inakzeptabel».
Diese Vorschläge wurden abgelehnt
Offenbar lehnte es die AFA ab, statt im Lusail-Stadion in Katar am 27. März im Madrider Santiago Bernabeu mit einer 50:50-Aufteilung der Fans an der Finalissima teilzunehmen. Auch wurde die Option verworfen, den Gewinner der Finalissima in zwei Spielen zu ermitteln – diese zwei Partien hätten am 27. März im Santiago Bernabeu und während eines internationalen Zeitfensters vor der Europameisterschaft und der Copa America 2028 in Buenos Aires stattfinden sollen. Die AFA war auch nicht bereit, gegen Spanien, entweder am 27. März oder am 30. März, an einem neutralen Ort in Europa anzutreten. Stattdessen gab der argentinische Verband an, am 31. März verfügbar zu sein. «Ein Termin, der sich als nicht umsetzbar erwies», schreibt die Uefa.
Was steckt da bloss dahinter? Laut «Kicker» hielt sich die Begeisterung des amtierenden Weltmeisters aus Südamerika für diese Finalissima stark in Grenzen. Vielleicht weil man gegen Spanien am 27. März 2018 bei einer inoffiziellen Finalissima-Austragung im Madrider Metropolitano mit 1:6 unterging? Zudem soll die AFA «bei einer Neuansetzung auf die lukrative Vergütung gepocht haben, die bei einer Austragung in Katar gewunken hätte», heisst es im «Kicker»-Bericht.
Die Uefa bedankt sich – aber nicht bei der AFA
Das Uefa-Statement endet damit, dass sich der europäische Fussballverband bei den Behörden in Katar, dem spanischen Fussballverband und Real Madrid für die Unterstützung und Zusammenarbeit bedankt. Über die AFA verliert die Uefa diesbezüglich kein einziges Wort. Auch das ist eine klare Botschaft.
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