Unschöner Besuch am Donnerstag beim deutschen Fussball-Bund: Mehrere Dutzend Beamte haben beim DFB am Morgen eine Razzia durchgeführt.
Betroffen sind gemäss deutschen Medien mehrere Büros sowie eine Privatwohnung eines ehemaligen DFB-Verantwortlichen. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt.
Präsidentenwahl am Freitag
Der Vorwurf gegen den Fussball-Bund: Ein Ex-Mitarbeiter soll im Namen des DFB für 360'000 Euro einen Vertrag mit einer Kommunikationsagentur abgeschlossen haben. Allerdings soll es sich dabei um einen Scheinvertrag handeln, für den gar nie Leistungen erbracht wurden. Es laufen darum Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue sowie Beihilfe zur Untreue.
Für den DFB kommt die Razzia zur Unzeit: Am Freitag will der deutsche Fussball-Bund einen neuen Präsidenten wählen. (cat)
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