Wohin es David Alaba nach seinem Abgang bei Real Madrid zieht, ist noch unbekannt. Klar ist allerdings: Es wird nicht Inter Mailand sein. Wie die «Gazzetta dello Sport» berichtet, haben die Nerazzurri ein entsprechendes Angebot von Alaba-Berater Pini Zahavi (83) abgelehnt.
Dafür nennt die italienische Sportzeitung auch gleich zwei Gründe: Der österreichische Verteidiger soll zu hohe Gehaltsforderungen stellen – und ist mit 33 Jahren auch etwas zu alt für die Inter-Strategie, das Kader zu verjüngen. Aus diesen Gründen stünden derzeit Verteidiger wie Udinese-Abwehrmann Oumar Solet (26) und Evan N'Dicka (26) von der AS Rom weiter oben auf der Wunschliste der Inter-Verantwortlichen. Beide haben bei ihren Vereinen noch laufende Verträge.
Bleibt er überhaupt in Europa?
Inter Mailand ist nicht der erste grosse italienische Klub, mit dem Alaba zuletzt in Verbindung gebracht worden ist. Zuvor hat die Turiner Zeitung «Tuttosport» schon von Gesprächen Zahavis über seinen Klienten mit Juventus berichtet. Oder verabschiedet sich Alaba gar aus Europa? Gemäss der deutschen «Bild» sollen auch Klubs aus der nordamerikanischen MLS und der Saudi Pro League am vierfachen Champions-League-Sieger interessiert sein.
Alaba selbst will sich derzeit nicht allzu fest mit den Transferspekulationen aufhalten. «In den letzten Tagen war ich wirklich zu 100 Prozent hier und kann mich voll auf die WM konzentrieren. Ich versuche, ganz im Hier und Jetzt zu sein», erklärt er im Rahmen des österreichischen WM-Vorbereitungscamps. Alaba wird die ÖFB-Elf bei der ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren als Captain anführen.

