Wurde Inter bevorzugt?
Italienischer Schiri-Boss legt sein Amt nieder

Der Chef der Fussball-Schiedsrichter in Italien, Gianluca Rocchi, hat sich selbst suspendiert. Grund ist ein Ermittlungsverfahren wegen mutmasslicher Einflussnahme auf VAR-Entscheidungen zugunsten von Inter Mailand.
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Schiri-Boss Gianluca Rocchi steht im Verdacht, Spiele manipuliert zu haben.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gianluca Rocchi tritt zurück: Ermittlungen wegen Sportbetrugs in Italien
  • Vorwürfe: Schiedsrichter bevorzugten Inter Mailand und manipulierten VAR-Entscheidungen
  • Serie-A-Spiele untersucht: Udinese-Parma und Inter-Verona betroffen
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Blick Sportdesk

Skandal in Fussball-Italien: Gianluca Rocchi, Koordinator der Schiedsrichter für die Serie A und B, hat sein Amt niedergelegt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Sportbetrug ermittelt. Auch VAR-Supervisor Andrea Gervasoni trat zurück, teilte die Schiedsrichtervereinigung AIA am Samstagabend mit.

Rocchi soll laut Ermittlungen der Mailänder Staatsanwaltschaft Schiedsrichter beeinflusst und Entscheidungen des VAR manipuliert haben. Besonders brisant: Es gibt Hinweise darauf, dass Rocchi bevorzugt Unparteiische auswählte, die Inter Mailand positiv gegenüberstanden, meldet die Nachrichtenagentur APA. Ein Serie-A-Spiel zwischen Udinese und Parma, das Udinese durch einen Elfmeter gewann, wird untersucht. Auch das Spiel Inter gegen Hellas Verona, das 2:1 endete, wird geprüft.

Die italienische Sportjustiz ist ebenfalls eingeschaltet. Die FIGC-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungsakten aus Mailand angefordert. «Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, wird das Konsequenzen haben», erklärte Sportminister Andrea Abodi.

Der 52-jährige Rocchi weist alle Vorwürfe zurück. «Ich habe immer korrekt gehandelt», beteuert er. Seine Selbstsuspendierung sei eine Massnahme, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Seit 2021 hat er die Leitung der Schiedsrichter in den beiden höchsten italienischen Ligen inne.

Die italienische Fussballföderation (FIGC) reagierte umgehend und kündigte an, ihren Präsidentschaftsausschuss einzuberufen, um über personelle Konsequenzen zu beraten.

Dieser Artikel ist zuerst auf «sport.aktuality.sk» erschienen. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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