Wegen saftigem Punkteabzug
Juventus Turin zieht vor Gericht

Juventus Turin wehrt sich. Der Klub will den heftigen Punkteabzug nicht akzeptieren und kündigt an, das Urteil anzufechten.
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Hartes Urteil für Juventus Turin.
Foto: imago images/Marco Canoniero

Am Freitag gibts für Juventus Turin den Hammer. Der Klub wird vom italienischen Verbandssportgericht wegen Bilanzbetrugs bei Spielertransfers mit einem Abzug von 15 Punkten in der Serie A bestraft.

Zunächst waren die Turiner mit zehn anderen Vereinen noch freigesprochen worden, doch nun hatte die Staatsanwaltschaft mit ihrer Berufung Erfolg.

Das Urteil hat verheerende Folgen für Juventus. Der Punkteabzug bedeutet in der Tabelle den Absturz von Platz 3 auf 10.

Urteilsgründe werden abgewartet

Nun hat der Klub in einem Statement auf der Homepage angekündigt, dagegen Berufung einzulegen. Man warte die Veröffentlichung der Gründe ab, um dann das Urteil vor dem obersten Sportgericht des italienischen Olympischen Komitees anzufechten.

Dieses kann allerdings die Strafe weder streichen noch den Punktabzug verringern. Sollten aber Verfahrensfehler festgestellt werden, kann der Fall ans Verbandssportgericht zurückgegeben werden. Und würde dann neu verhandelt. (bir)


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