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«Mein Vater hat nie gesehen, wie gross ich geworden bin»:Hier bricht Ronaldo in Tränen aus

«Habe das Video nie gesehen»
Toter Vater bringt Ronaldo im TV zum Weinen

Hemmungslos weint Cristiano Ronaldo in einem TV-Interview. Auslöser ist ein ihm bisher unbekanntes Video seines verstorbenen Vaters.
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Cristiano Ronaldo vergiesst im Gespräch mit Reporter Piers Morgan einige Tränen.
Foto: Screenshot Twitter

So haben ihn seine Fans noch selten gesehen: Cristiano Ronaldo wird während eines TV-Interviews mit dem britischen Reporter Piers Morgan von den Emotionen übermannt und bricht in Tränen aus.

Doch was bringt die Gefühlswelt des Juventus-Stars derart durcheinander? Es ist ein Video, in dem Ronaldos verstorbener Vater Jose Dinis Aveiro erklärt, wie stolz er auf seinen Sohn ist. «Ich habe diese Aufnahmen nie gesehen. Das ist unglaublich», sagt ein sichtlich gerührter CR7.

Der Portugiese wird vom Video komplett überrascht. «Ich dachte, es werde ein lustiges Interview. Niemals hätte ich gedacht, dass ich weinen müsste. Ich muss diese Szene unbedingt haben und meiner Familie zeigen. Mein Vater war Alkoholiker, deshalb habe ich ihn nie hundertprozentig gekannt und nie eine normale Unterhaltung mit ihm geführt», sagt Ronaldo.

Zur Erklärung: Der Vater des fünffachen Weltfussballers starb im Herbst 2005 nach langer Alkoholabhängigkeit an Leberversagen. Weder einen der fünf Champions-League-Siege noch den EM-Titel 2016 seines Filius hat Papa Ronaldo miterlebt. Und doch war der ehemalige Soldat unglaublich stolz auf ihn, wie die Aufnahme aus dem Jahr 2004 beweist. «Dabei hat er gar nicht miterlebt, was wirklich aus mir wurde», staunt Ronaldo.

«Ich habe mich so geschämt»

In einem anderen Teil des Interviews, das am Dienstagabend bei «ITV» zu sehen ist, spricht Ronaldo über die Vergewaltigungs-Anschuldigungen des US-Modells Kathryn Mayorga. «Du fühlst dich richtig schlecht», sagt Ronaldo. «Ich sass mit meiner Freundin zu Hause, als sie im TV plötzlich über mich zu sprechen begannen und sagten, was ich alles getan haben soll. Als meine Kinder die Treppe runterkamen, musste ich den Sender wechseln, weil ich mich so geschämt habe.»

Schämen muss er sich inzwischen wegen der Vorwürfe nicht mehr: Mangels Beweisen haben die Justizbehörden von Las Vegas die Untersuchungen gegen den 34-Jährigen eingestellt. (red)

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