«Ich bin froh, dass er gegangen ist»
Napoli-Star De Bruyne greift Ex-Trainer Conte an

Ende Mai ist Antonio Conte als Trainer von Napoli zurückgetreten – zur Freude von Kevin De Bruyne, wie der belgische Routinier in einem Interview verrät. Gestört habe er sich vor allem am defensiven Spielstil des Süditalieners.
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Kevin De Bruyne (34) und Ex-Napoli-Trainer Antonio Conte hatten das Heu häufig nicht auf der gleichen Bühne.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kevin De Bruyne kritisiert Antonio Conte nach dessen Rücktritt bei Napoli
  • Napoli verpasste hochgesteckte Ziele trotz De Bruynes neun Scorerpunkten
  • Conte trat am Ende nach sportlicher Krise zurück
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Blick Sportdesk

Kevin De Bruyne (34) sorgt in Italien für Aufsehen. Der belgische Star, der nach einem Jahrzehnt bei Manchester City im Sommer 2025 zu Napoli gewechselt ist, findet klare Worte für seinen Ex-Trainer Antonio Conte (56). Gegenüber der belgischen Zeitung «Het Nieuwsblad» freut sich der Mittelfeldspieler über Contes Rücktritt: «Bin ich froh, dass er gegangen ist? Für mich Ja.»

De Bruynes Debütsaison in Neapel verlief alles andere als glänzend. Verletzungsbedingt kam er nur auf 21 Einsätze, in denen er fünf Tore und vier Assists verbuchte. Doch das Team blieb hinter den Erwartungen zurück. Platz zwei in der Serie A, das Out in der Champions-League-Ligaphase und das Scheitern im Viertelfinal der Coppa Italia – die hochgesteckten Ziele wurden klar verfehlt.

«Konnte nie auf meiner Position spielen»

Die sportliche Krise führte zu Spannungen im Team. Trotz Contes Erfahrung als Trainer wirkte die Mannschaft oft unkoordiniert und ideenlos. De Bruyne, bekannt für seine direkten Aussagen, machte keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit mit der taktischen Ausrichtung. «Wir haben wirklich unterschiedliche Vorstellungen gehabt. Unter Conte konnte ich nie auf meiner Position spielen», erzählt De Bruyne.

Als besonders störend empfindet der Belgier die defensive Ausrichtung seines Ex-Trainers. Bei seiner Verpflichtung seien ihm noch anderweitige Versprechungen gemacht worden – so aber habe der Aspekt Spass gefehlt.

Nach dem letzten Serie-A-Spieltag am 24. Mai ist Conte schliesslich zurückgetreten. Für Napoli beginnt nun eine neue Ära – ohne den polarisierenden Coach, aber mit einem De Bruyne, der mehr Verantwortung übernehmen will. «Ich glaube an dieses Projekt und will zeigen, was ich wirklich kann», fügt der Routinier, der das belgische Nationalteam auch an der WM in Nordamerika anführen wird, an.

Dieser Artikel ist zuerst auf «Gsp.ro» erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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