«Es gibt Menschen, die dein Leben ruinieren wollen»
Ex-Milan-Star teilt heftig gegen den Klub aus

Der ehemalige Milan-Profi Théo Hernandez kritisiert seinen Ex-Verein scharf. Er zeigt sich enttäuscht über die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde, und sagt, dass viele Falschinformationen über ihn verbreitet worden seien.
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Théo Hernandez schiesst ordentlich gegen seinen Ex-Klub.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Théo Hernandez kritisiert AC Milan nach Wechsel zu Al-Hilal
  • Hernandez bestreitet Forderungen hoher Summen bei Vertragsverhandlungen
  • Franzose fühlt sich ungerecht behandelt und hintergangen
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Cédric HeebRedaktor Sport

Die Beziehung zwischen Théo Hernandez (28) und der AC Milan ging im Sommer abrupt in die Brüche – und das mit einem Beigeschmack. «Leider hängt nicht alles von nur einer Person ab. Die Richtung, die der Verein eingeschlagen hat und einige neue Entscheidungen spiegeln nicht die Werte wider, die mich hierher gebracht haben», schrieb der Franzose damals auf Instagram.

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Nun spricht der Aussenverteidiger, der mittlerweile in Saudi-Arabien bei Al-Hilal spielt, im Interview mit «Gazzetta dello Sport» über die Trennung und legt gegen seinen Ex-Klub ordentlich nach: «Es gibt Menschen, die dein Leben und deine Karriere ruinieren wollen.» Er habe Dinge über sich gelesen, die ihn verletzt hätten. So soll er bei den Vertragsverhandlungen exorbitante Summen eingefordert und gesagt haben, dass er den Verein verlassen würde, wenn der Klub seinen Bedingungen nicht nachkommen würde. «Alles falsch», sagt er jetzt.

«Ich hätte eine bessere Behandlung verdient gehabt»

Eigentlich hätte er die Rossoneri nie verlassen wollen: «Meine absolute Priorität war, zu bleiben.» Doch ihm blieb dann offenbar keine andere Wahl: «Wenn der Trainer anruft und sagt: ‹Wenn du hierbleibst, streichen wir dich aus dem Kader›, was kann ich da machen? Natürlich suche ich mir dann was anderes.»

Seine Teamkollegen hätten versucht, ihn von einem Verbleib zu überzeugen, aber ohne Erfolg. Mit einem solchen Ende nach sechs Jahren und 262 Partien für die Mailänder habe er nicht gerechnet: «Ich hätte eine bessere Behandlung verdient gehabt.»

Dem Klub, der aktuell mit einem Punkt Rückstand auf Stadtrivale Inter auf dem 2. Platz der Serie A liegt, wünscht er den Meistertitel, den er «inmitten der Fans» mitfeiern würde. Doch eine Rückkehr ins Team ist trotz tiefer Verbindung mit Milan derzeit unwahrscheinlich: «Solange bestimmte Leute dort sind, werde ich nicht zurückkehren.»

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