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Das Leiden der Alten Dame
Juve am Tiefpunkt und das ist gut für unsere Nati

Der einstige Serienmeister Juventus Turin steht nur auf Platz neun, mit dem Kampf um den Titel hat er nichts zu tun. Eine Misere, von welcher auch die Schweizer Nati profitieren könnte.
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Bei Juventus Turin ist momentan der Wurm drin.
Foto: Getty Images
Cédric Heeb

Bei Juventus Turin läufts nicht. Die Alte Dame stolpert durch die Saison, der Titel, geschweige denn der Kampf darum, ist in weite Ferne gerückt. Nur gerade vier Siege aus elf Spielen weist der Tabellenneunte auf, der Rückstand auf Neapel und Milan an der Spitze beträgt bereits 16 Punkte.

Gegen vermeintlich schwächere Mannschaften wie Empoli und Sassuolo verloren die Bianconeri, zuletzt auch gegen Hellas Verona am vergangenen Samstag. «Eine Horrorsaison für Juve, die ausgerechnet an Halloween einen neuen Tiefpunkt erreicht hat», titelt «Tuttosport» nach dem Spiel. Das vernichtende Verdikt der «Gazzetta dello Sport»: «Juve hat verloren, weil sie keine Qualität hat.»

Spieler sind nicht hauptverantwortlich

Doch wer steht am Ursprung der Probleme? Ist es wie so oft der Trainer, in diesem Fall Massimiliano Allegri (54)? Nicht primär, wie eine Umfrage von «Gazzetta.it» zeigt. Demnach sei Allegri zu 21 Prozent für die Krise verantwortlich. Das Hauptproblem sei vielmehr der Klub. Knapp zwei Drittel glauben, dass sich die Vereinsführung an der Nase nehmen muss. Ob damit vor allem der Abgang von Cristiano Ronaldo (36) gemeint ist?

Die rund 10'000 Teilnehmer der Umfrage geben den Spielern «nur» zu 15 Prozent die Schuld am Schlamassel. Allegri selbst attestiert seinem Team zu wenig kämpferische Leistungen. Nur 15 Punkte auf dem Konto zu haben, sei beschämend.

Schwache Juve-Defensive als Chance für die Nati?

Teil der Misere ist auch die Abwehr um die Altmeister Leonardo Bonucci (34) und Giorgio Chiellini (37). In den fünf Ligaspielen, in welchen sie von Anfang zusammen auf dem Platz standen, kassierten sie sechs Gegentore. Die Robustheit des Juve-Duos ist momentan abhanden gekommen.

Dies könnte den Schweizer Nati-Stürmern in die Karten spielen. Vor allem Breel Embolo (24) strotzt momentan nur so vor Selbstvertrauen. Und es ist durchaus anzunehmen, dass er am 12. November im hochbrisanten Spiel gegen Italien auf Bonucci und Chiellini treffen wird. Bleibt aus Schweizer Sicht zu hoffen, dass Embolo und seine Offensiv-Kollegen das Verteidiger-Duo auch in der Nationalmannschaft nicht zur Ruhe kommen lassen.

Serie A 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Inter Mailand
Inter Mailand
30
42
69
2
AC Mailand
AC Mailand
30
24
63
3
SSC Neapel
SSC Neapel
30
16
62
4
Como 1907
Como 1907
30
31
57
5
Juventus Turin
Juventus Turin
30
23
54
6
AS Rom
AS Rom
30
17
54
7
Atalanta BC
Atalanta BC
30
14
50
8
Lazio Rom
Lazio Rom
30
3
43
9
Bologna FC
Bologna FC
30
2
42
10
Sassuolo Calcio
Sassuolo Calcio
30
-4
39
11
Udinese Calcio
Udinese Calcio
30
-7
39
12
Parma Calcio
Parma Calcio
30
-17
34
13
Genua CFC
Genua CFC
30
-6
33
14
FC Turin
FC Turin
30
-19
33
15
Cagliari Calcio
Cagliari Calcio
30
-11
30
16
AC Florenz
AC Florenz
30
-9
29
17
US Cremonese
US Cremonese
30
-19
27
18
US Lecce
US Lecce
30
-19
27
19
Hellas Verona
Hellas Verona
30
-30
18
20
Pisa SC
Pisa SC
30
-31
18
Champions League
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