«Das ist ein echtes Problem»
Italo-Presse macht Schweizer Duo für Inter-Pleite verantwortlich

Nach der Derby-Niederlage von Inter bekommen die beiden Schweizer Yann Sommer und Manuel Akanji von der italienischen Presse ihr Fett weg. Dem Ex-Nati-Goalie springt aber eine Torhüterlegende zur Seite.
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Es ist die entscheidende Szene im Mailand-Derby: Christian Pulisic (M.) schiebt ein, Manuel Akanji (l.) kommt zu spät, Yann Sommer hechtet vergebens.
Foto: imago/Xinhua

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Inter verliert 0:1 gegen Milan, Akanji und Sommer werden kritisiert
  • Italienische Medien bemängeln Akanjis und Sommers Leistung beim Gegentor
  • Goalielegende Buffon und Inter-Coach Chivu verteidigen Sommer
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Cédric HeebRedaktor Sport

Die Hauptschuldigen für die 0:1-Niederlage von Inter im Derby della Mandonnina gegen die AC Milan sind für die italienischen Gazetten klar: Manuel Akanji (30) und Yann Sommer (36).

Den einzigen Treffer von Christian Pulisic (27) hätten beide Schweizer verhindern können, so der Tenor. «Akanji schläft beim Tor», schreibt die «Gazzetta dello Sport» bei der Benotung der Spieler. Und mit Sommer, der während des ganzen Spiels kaum Bälle halten musste, geht das Blatt sehr hart ins Gericht: «Als er das Schicksal beeinflussen kann, geht er zu zart auf den Schuss von Saelemaekers. Das ist ein echtes Problem.»

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Auch beim «Corriere della Sera» bekommen die beiden Schweizer eine schlechte Bewertung. Sommer gehe beim schwachen Schuss «zu langsam» zu Boden und hätte ihn besser antizipieren können. Zudem habe er den Ball zu schwach zur Seite gelenkt: «Ein schwerwiegender Fehler.» Und auch diese Zeitung attestiert Akanji, Pulisic nicht gesehen und dementsprechend geschlafen zu haben.

Sommer erhält Rückendeckung

Rückendeckung erhält Sommer von Gianluigi Buffon. Der 47-Jährige sagt bei DAZN, dass das Tor «einen bitteren Nachgeschmack» habe, da man das Gefühl habe, er könne die Situation anders lösen. Aber: «Dies sind komplizierte Schüsse, weil man sie nicht weit abwehren kann, da sie nicht sehr stark sind. Man muss die Kraft haben, sie wegzudrücken.»

Auch Cristian Chivu (45), Trainer der Nerazzurri, will den Ex-Nati-Goalie nicht als Schuldigen ausmachen: «Ich könnte niemals hierherkommen und mit dem Finger auf jemanden zeigen, denn wenn man das tut, riecht es nach Versagen.»

Serie A 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Inter Mailand
Inter Mailand
38
54
87
2
SSC Neapel
SSC Neapel
38
22
76
3
AS Rom
AS Rom
38
28
73
4
Como 1907
Como 1907
38
36
71
5
AC Mailand
AC Mailand
38
18
70
6
Juventus Turin
Juventus Turin
38
27
69
7
Atalanta BC
Atalanta BC
38
15
59
8
Bologna FC
Bologna FC
38
3
56
9
Lazio Rom
Lazio Rom
38
1
54
10
Udinese Calcio
Udinese Calcio
38
-3
50
11
Sassuolo Calcio
Sassuolo Calcio
38
-4
49
12
FC Turin
FC Turin
38
-19
45
13
Parma Calcio
Parma Calcio
38
-18
45
14
Cagliari Calcio
Cagliari Calcio
38
-13
43
15
AC Florenz
AC Florenz
38
-9
42
16
Genua CFC
Genua CFC
38
-10
41
17
US Lecce
US Lecce
38
-22
38
18
US Cremonese
US Cremonese
38
-25
34
19
Hellas Verona
Hellas Verona
38
-36
21
20
Pisa SC
Pisa SC
38
-45
18
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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