Affenschreie während Torjubel von Lukaku
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Rassismus-Skandal in Italien:Affenschreie während Torjubel von Lukaku

«Bananen zu essen geben»
Nächster Rassismus-Eklat um Lukaku

Erst vor einem Monat wechselte Romelu Lukaku (26) nach Italien. Nun wird der Belgier bereits zum zweiten Mal Opfer von Rassismus.
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Erst vor einem Monat wechselte Romelu Lukaku (26) nach Italien.
Foto: DUKAS

Schon wieder ein Rassismus-Skandal in Italien! Bereits zum zweiten Mal innert weniger Wochen wird Inter-Mailand-Stürmer Romelu Lukaku (26) Opfer rassistischer Äusserungen. Der Belgier wechselte erst diesen Sommer von Manchester United in die Serie A, wird dort allerdings nicht mit offenen Armen empfangen.

Zur Erinnerung: Anfang September erlebte Lukaku bereits einen Rassismus-Eklat. Damals wurde der Stürmer beim Auswärtsspiel gegen Cagliari mit Affenlauten eingedeckt, als er zu einem Elfmeter antrat. Eine Bestrafung der verantwortlichen Fans ist bis heute hängig.

Nun erlebt der belgische Nationalstürmer die nächste Eskalation. TV-Experte Luciano Passirani äusserte sich bei «TopCalcio24» ausführlich zu Lukaku und meinte dabei: «Wenn er in den Zweikampf mit dir geht, bist du tot, du fällst auf den Boden. Wenn du ihm zehn Bananen zu essen gibst, ist alles in Ordnung, sonst...»

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Umgehende Entschuldigung

Bananen? Eine skandalöse Aussage. Der Direktor der Station entschuldigte sich direkt nach der Sendung für die Aussage. Ausserdem bekräftigte er, dass Passiarini nicht mehr für Sendungen eingeladen werde. 

Zwar habe sich der Experte umgehend nach der Aussage entschuldigt, dennoch seien solche Äusserungen «nicht akzeptabel.» 

Lukaku selbst hat sich zum neusten Vorfall noch nicht geäussert. Nach dem Vorfall in Cagliari Anfang September meinte er: «Ich denke, es ist sehr wichtig, niemanden zu diskriminieren. Den Fussballspielern, die in das Land kommen, sollten wertgeschätzt werden. Denn auch sie sind bereit, sich an die Kulturen anzupassen.» (zis)

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