Auch Ex-Super-League-Knipser dabei
Shaqiri gehört zu grössten Winter-Transferflops der Serie A

Die «Gazzetta dello Sport» zählt Xherdan Shaqiri zu den grössten Flops aller Serie-A-Wintertransfers. Sein Wechsel zu Inter brachte keinen Effekt, genauso jener von Ex-YB-Stürmer Seydou Doumbia zur AS Roma.
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Xherdan Shaqiri spielte zwischen Januar und Mai 2015 für Inter.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xherdan Shaqiri gilt für die «Gazzetta dello Sport» als einer der grössten Winter-Transferflops
  • 2015 wechselte er für 18 Millionen Euro von Bayern zu Inter
  • Auch ein Ex-Super-League-Stürmer ist in der Auflistung dabei
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Cédric HeebRedaktor Sport

Das Wintertransferfenster dient den Klubs dazu, während der Saison Verstärkungen zu tätigen, um die erkannten Defizite aus der Hinrunde auszumerzen. Doch das gelingt nicht immer.

Sogenannte Flop-Transfers gibts im Fussball immer wieder. Die «Gazzetta dello Sport» hat genauer hingeschaut und zusammengetragen, welche Spieler ihrer Meinung nach in der Geschichte der Serie A zu den grössten Transfer-Missverständnissen im Januar gehörten. Darunter ist auch ein Schweizer: Xherdan Shaqiri (34).

Shaqiri? «Katastrophal»

Im Januar 2015 wechselte der Zauberwürfel auf Leihbasis von Bayern München zu Inter, der Shaq-Effekt blieb aber aus: In 20 Pflichtspielen erzielte er drei Tore und bereitete zwei vor. Weil die Mailänder eine Kaufpflicht für den Schweizer Nationalspieler hatten, mussten sie ihn im Sommer für 18 Millionen Euro übernehmen.

«Katastrophal», betitelt die italienische Zeitung die Leistungen Shaqiris. Der damalige Trainer Roberto Mancini (61) habe ihn zunächst als Flügelspieler aufgestellt, dann im Zentrum als Spielmacher. «Aber das Ergebnis bleibt dasselbe: ein Flop», so das Verdikt der «Gazzetta dello Sport». Noch im selben Sommer wechselte er für 17 Millionen zu Stoke City.

Ex-Super-League-Stürmer auf Flop-Liste

In der Liste mit zwölf Flop-Transfers ist Shaqiri einer von fünf Inter-Spielern. Auch Robin Gosens (2022), Lukas Podolski (2015), Hernanes (2014) und Maniche (2008) werden als Missverständnisse bei den Nerazzurri abgekanzelt. Stadtrivale AC Milan ist mit drei Spielern vertreten: Krzysztof Piatek (2019), Alessio Cerci (2015) und Márcio Amoroso (2006).

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Die anderen vier Spieler sind Eduardo Vargas (Napoli, 2012), Nicolas Anelka (Juventus, 2013), Anderson (Fiorentina, 2014) und Seydou Doumbia bei der AS Roma (2015). Zum ehemaligen YB-, Basel- und Sion-Stürmer, der dreimal Torschützenkönig der Super League wurde, schreibt die italienische Sportzeitung: «Die einzigen zwei erzielten Tore reichten nicht aus, um das Vertrauen einer Öffentlichkeit zu gewinnen, die bereits bei seiner Ankunft skeptisch war.»

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