Darum gehts
- Inter einigt sich mit Ivan Provedel auf Dreijahresvertrag ab 2026
- 32-jähriger Keeper könnte für etwa fünf Millionen Euro wechseln
- Provedels Jahresgehalt soll unter 1,5 Millionen CHF liegen
Inter hat sich mit Ivan Provedel, dem Torhüter von Lazio Rom, auf persönliche Vertragsbedingungen geeinigt. Laut italienischen Medien steht der 32-jährige Keeper kurz vor einem Wechsel zu den «Nerazzurri». Nun bleibt es an Inter, sich mit Lazio auf eine Ablösesumme zu verständigen. Provedel, dessen Vertrag bei Lazio 2027 ausläuft, könnte für rund fünf Millionen Euro zu haben sein, da er bereits in sein letztes Vertragsjahr geht.
Damit könnte er Yann Sommer (37) beerben, dessen Zukunft weiter offen ist. Der Vertrag des Schweizers läuft Ende Juni aus. In den vergangenen Monaten gab es Gerüchte, dass der Verein einen Top-Torhüter wie Guglielmo Vicario von Tottenham verpflichten wollte. Doch jetzt scheint Inter eine kostengünstigere Lösung ins Auge zu fassen: Provedel soll als zweiter Keeper verpflichtet werden, während der bisherige Ersatztorhüter Josep Martinez eine Chance als Nummer eins erhalten könnte.
Einst Goalie des Jahres
Provedel bringt reichlich Erfahrung aus der Serie A mit und wurde in der Vergangenheit sogar als «Torhüter des Jahres» ausgezeichnet. Diese Qualitäten machen ihn zu einer attraktiven Option für Inter. Die «Nerazzurri» setzen offenbar darauf, mit dem Italiener eine starke Ergänzung für ihre Torhüterposition zu finden.
Wie der italienische Journalist Alfredo Pedullà berichtet, hat Provedel einem Dreijahresvertrag mit einem Jahresgehalt von unter 1,5 Millionen Euro zugestimmt. Sein Agent wurde bereits am vergangenen Mittwoch in der Inter-Zentrale gesichtet, was die Verhandlungen zusätzlich bekräftigt.
Mit Provedel, der sich als zuverlässiger Rückhalt bewiesen hat, könnte Inter seine Torhüter-Situation stabilisieren und gleichzeitig finanziell flexibel bleiben. Die nächsten Tage werden zeigen, ob Lazio den geforderten Betrag von fünf Millionen Euro akzeptiert, um den Wechsel endgültig zu besiegeln.
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.


