Scharfe Kritik am Fifa-Boss
Premier-League-Chef fordert Infantinos Rücktritt

Der Premier-League-Chef Richard Masters fordert das Ende von Gianni Infantino. Grund: Ein geplanter Verkauf von WM-Anteilen, der laut Masters den Fussball gefährdet.
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Neuer Gegenwind für Gianni Infantino.
Foto: AFP

Darum gehts

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  • Premier-League-Chef Masters fordert Fifa-Präsident Infantinos Rücktritt
  • Kritik an Fifa-Plänen, WM-Anteile an Investoren zu verkaufen, wird laut
  • Infantino plant Wiederwahl 2027, Bewerbungsfrist endet am 18. November 2026
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Blick Sportdesk

Der Geschäftsführer der englischen Premier League, Richard Masters, hat Fifa-Präsident Gianni Infantino scharf kritisiert und dessen Rücktritt gefordert. Masters sprach sich dafür aus, eine Führungsperson zu finden, die dringend notwendige Reformen in der Organisation vorantreiben kann.

Besonders hart ging Masters mit den Fifa-Plänen ins Gericht, Anteile an zukünftigen Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen. «Die Fifa hat den Selbstzerstörungsknopf gedrückt», sagte er in einem Interview mit der BBC. «Die Weltmeisterschaft ist der wichtigste Wettbewerb des Weltfussballs und sollte niemals verkauft werden. Die Fifa ist eine Non-Profit-Organisation, die im Sinne des Sports handeln sollte.»

Die Kritik an Infantino, der seit 2016 Fifa-Präsident ist, wird lauter. Besonders aus Europa, Asien sowie Nord- und Mittelamerika mehren sich die Stimmen gegen den 56-jährigen Schweizer. Auch die englische Fussballassoziation FA hat angekündigt, ihn bei den Wahlen im März 2027 nicht mehr zu unterstützen. Ein Entscheid, den Masters begrüsst.

Infantino plant dennoch eine erneute Kandidatur. Bislang fehlt ein Gegenkandidat. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen läuft bis zum 18. November 2026. Masters fordert einen «Einheitskandidaten», der nicht nur die Fifa reformieren, sondern auch die Rolle des Präsidenten und dessen Verhältnis zu anderen Strukturen überdenken soll.

Dieser Artikel wurde zuerst auf sport.aktuality.sk veröffentlicht. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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