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Revanche für Out 2016?
Brasilien an der Copa America unter Druck

Die Favoriten Brasilien und Argentinien zittern und enttäuschen.
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Mehr Rugby als Fussball: So gings zwischen Brasilien und Venezuela zu und her.
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Martin Arn

Die Pfiffe sind ohrenbetäubend! Brasilien hat soeben gegen den südamerikanischen Fussballzwerg Venezuela 0:0 gespielt. Okay, den Brasilianern wurden drei Tore aberkannt. Aber für Gastgeber Brasilien ist alles andere als der Turniersieg bei der Copa América eine Enttäuschung.

Zumal auch der zweite Favorit Argentinien taumelt. Einer 0:2-Niederlage gegen Kolumbien folgt ein schmeichelhaftes 1:1 gegen Paraguay. Vor dem letzten Gruppenspiel am Sonntag gegen Qatar sind Messi und Co bereits arg in Rücklage.

Auch die Brasilianer sind unter Druck. Sie müssen in der Nacht auf Sonntag gegen Peru gewinnen. Ausgerechnet gegen jenen Gegner, der sie 2016 aus dem Turnier warf. Es war auch das Ende für den damaligen Trainer Dunga. Sein Nachfolger Tite hat zwar erst zwei von 38 Spielen verloren, darunter ein unbedeutendes Testspiel gegen Argentinien. Aber nach dem frühen Aus gegen Belgien im WM-Viertelfinal 2018 kann er seinen Job wohl nur mit dem Gewinn der Copa retten.

Gleiches gilt übrigens für Argentiniens Coach Lionel Scaloni. Maradona hatte nach dessen Ernennung gesagt: «Mit ihm können wir vielleicht an die Töff-WM, aber nicht an eine Fussball-WM.» 

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