Darum gehts
- Sergio Ramos' Übernahme von Sevilla scheitert nach geändertem Vorschlag seines Teams
- Neuer Vorschlag: Nur 100 Millionen statt 275 Millionen für Aktionäre vorgesehen
- Sevilla-Aktionäre suchen nach Alternativen, Vertrag hätte bis 31. Mai fixiert werden müssen
Sergio Ramos wollte Sevilla übernehmen, doch sein neuer Vorschlag lässt die Verhandlungen platzen. Laut GSP hatten sich die Real-Legende und die Aktionäre des Vereins Anfang des Jahres auf einen Deal über 440 Millionen Euro geeinigt. Die Vereinbarung sah 275 Millionen Euro für 85 Prozent der Anteile, 85 Millionen zur Deckung von Schulden und 80 Millionen für eine Kapitalerhöhung vor. Die Frist zur Vertragsfinalisierung war der 31. Mai.
Doch diese Woche präsentierte das Ramos-Team einen komplett neuen Vorschlag: 120 Millionen Euro Kapitalerhöhung für 42 Prozent der Anteile und 100 Millionen für weitere 18 Prozent. Damit hätte Ramos 60 Prozent der Anteile und Kontrolle über den Verein erhalten, aber nur 100 Millionen statt der ursprünglich vereinbarten 275 Millionen an die Aktionäre gezahlt. Offenbar kam es aufgrund des Rückzugs des ursprünglichen Investmentpartners Five Eleven Capital zu dieser Änderung.
Die Familie Carrion, die 15 Prozent der Anteile am Klub hält, unterstützt den neuen Vorschlag. Andere Aktionäre lehnen ihn jedoch ab und bezeichneten ihn als «die schlechteste von allen bisherigen Angeboten». Die Verhandlungen sind gescheitert, und nun werden alternative Investoren evaluiert. Die Zukunft des Vereins ist weiterhin ungewiss.
Dieser Artikel ist zuerst auf «gsp.ro» erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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