So wild feiern die PSG-Fans Lionel Messi
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Der Prinzenpark brennt:So wild feiern die PSG-Fans Lionel Messi

Neue brisante Aussagen
Sorgte ausgerechnet Real Madrid für das Messi-Aus?

Kein Geld für einen neuen Messi-Vertrag – Barcelona stand nach dem Abgang von «La Pulga» unter Schock. Oder war alles ganz anders? Ein Interview sorgt für Verwirrung.
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Javier Tebas gibt der katalanischen Zeitung «Sport» ein brisantes Interview.
Foto: AFP

Der Abgang von Lionel Messi (34) bei Barça hat die Sportwelt in seinen Grundfesten erschüttert. Der Grund für das Aus des Superstars soll der 1,3 Milliarden hohe Schuldenberg der Katalanen gewesen sein. Es habe keine Möglichkeit gegeben, den Zauberfloh zu halten, behauptet Barça-Präsident Joan Laporta.

Doch ist dem wirklich so? Der Chef der spanischen Fussball-Liga, Javier Tebas (59), sorgt nun für ein mittelschweres Nachbeben. Im Interview mit der katalanischen Zeitung «Sport» lässt er mit folgenden Worten aufhorchen: «Es (das Messi-Aus, die Red.) war keine finanziell bedingte Entscheidung. Das weiss ich mit Sicherheit.» Ins Detail geht der Spanier nicht.

Der Anwalt lässt jedoch durchblicken, dass das Messi-Aus mit einem abgelehnten Milliarden-Deal der spanischen Profiklubs und der luxemburgischen Risiko-Kapitalgesellschaft «CVC» zusammenhängt. So hätten die Vereine eine sofortige Finanzspritze erhalten, hätten aber TV-Rechte abgetreten. Ergo wäre Geld für einen neuen Messi-Vertrag vorhanden gewesen.

Tebas: «Barça-Präsident Laporta war für dieses Geschäft. Deshalb sagte er auch immer, dass die Sache mit der Vertragsverlängerung von Messi gut laufen würde», so der LaLiga-Präsident.

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Welche Rolle spielt Real Madrid?

Doch der Deal platzte wider Erwarten. Und hier kommt Erzrivale Real Madrid ins Spiel: «Dass der Deal in den letzten 72 Stunden doch nicht zustande kam, war sehr mit der Strategie von Real Madrid verbunden», ist sich Tebas sicher. Stellt sich die Frage: Hat Real den Deal abgeschmettert – und sorgte so – bewusst oder unbewusst – für das Messi-Aus beim FC Barcelona?

Eine steile These. Die Tebas-Aussagen zielen aber genau in diese Richtung. Konkret wird der Liga-Boss allerdings nicht, spricht danach von einem «Barcelona-Minderwertigkeits-Komplex» und einer «psychologischen Entführung» durch Real-Präsident Florentino Pérez.

Der LaLiga-Boss teilt mächtig gegen Barcelona aus. Doch wie viel Frust über das geplatzte Investment fliesst in seine Worte hinein? Antworten wird der nächste Geschäftsbericht von Barcelona liefern. Erst dann kann die Stärke dieses Nachbebens endgültig definiert werden. (nab)

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LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
28
49
70
2
Real Madrid
Real Madrid
28
36
66
3
Atletico Madrid
Atletico Madrid
28
22
57
4
Villarreal CF
Villarreal CF
28
18
55
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
28
8
44
6
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
28
7
41
7
Real Sociedad
Real Sociedad
28
1
38
8
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
28
-7
37
9
Getafe CF
Getafe CF
28
-7
35
10
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
28
-10
35
11
CA Osasuna
CA Osasuna
28
-2
34
12
FC Girona
FC Girona
28
-12
34
13
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
28
-6
32
14
Valencia CF
Valencia CF
28
-12
32
15
Sevilla FC
Sevilla FC
28
-10
31
16
RCD Mallorca
RCD Mallorca
28
-12
28
17
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
28
-12
28
18
Elche CF
Elche CF
28
-9
26
19
Levante UD
Levante UD
28
-16
23
20
Real Oviedo
Real Oviedo
28
-26
21
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
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