So ausgelassen feiert Barça den Clasico-Sieg
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Real mit 4:0 gedemütigt:So ausgelassen feiert Barça den Clasico-Sieg

Die Klub-Ikone schraubte an Details
Wie Xavi seinen FC Barcelona wieder gross gemacht hat

4:0! Barça nimmt Leader Real Madrid in dessen Stadion auseinander – und macht damit klar: Der FC Barcelona ist zurück. Baumeister des Erfolgs? Klub-Ikone Xavi.
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Xavi und Barça sind auf Kurs – im Clasico haben sie am Sonntag Real Madrid auseinander genommen.
Foto: Anadolu Agency via Getty Images

Da können die Königlichen aus Madrid froh sein, im Clasico gegen Barcelona «nur» 0:4 verloren zu haben. Real hätte gegen den Erzrivalen aus Katalonien locker zwei oder drei Tore mehr kassieren können. Desaströs ist die Vorstellung des Leaders, bemerkenswert dagegen jene von Barça.

Spielzüge erinnern an die Zeit, als Xavi noch zusammen mit Andrés Iniesta im Barça-Mittelfeld die Fäden zog. Feines Passspiel, schnelles Umschalten, die Suche nach dem Pass in die Tiefe. Die Fans sind begeistert. Dürfen sie auch sein. Steckte der Klub Ende November noch auf dem neunten Platz, steht man mittlerweile auf Rang 3. «Wir sind zurück», twittert Gerard Piqué nach dem Clasico. Und Captain Sergio Busquets träumt gar von der Meisterschaft: «Wenn wir die kleinste Option haben, werden wir darum kämpfen.»

Seit Klub-Legende Xavi (42) im November von Ronald Koeman (59) übernommen hat, gehts bergauf. Xavi ist der Baumeister des Höhenfluges.

Er holte im Winter Ferran Torres (22) von ManCity – zum Schnäppchenpreis von 57 Millionen Franken. Pierre-Emerick Aubameyang (32), der im Clasico doppelt getroffen hat, kam ablösefrei. Adama Traoré (26) ist von den Wolverhampton ausgeliehen. Drei Spieler, die sofort lieferten.

Xavis Regelkatalog

Dazu versteht es Xavi – der einst selbst aus der Talentschmiede Barcelonas geschlüpft ist – die eigenen Talente, allen voran den 19-jährigen Pedri, weiterzuentwickeln. Auch ein Gavi (17) oder der derzeit verletzte Ansu Fati (19) sind Juwelen für die Zukunft.

Und Xavi hat an der Disziplin seiner Profis gearbeitet. Er soll einen Regelkatalog aufgestellt haben. Darin fordert er: Keine Partys vor den Spielen, gemeinsames Essen und hohe Geldstrafen bei Fehlverhalten.

Des weiteren sieht es bei Barcelona finanziell besser aus. Der Mega-Deal mit dem Musik-Streamingdienst «Spotify» gibt den Katalanen Luft. Der Bankrott scheint abgewendet.

In der Liga sind nun noch zehn Partien zu absolvieren. Daneben steht Barça im Viertelfinal der Europa League (gegen Frankfurt). Doch auch wenn es diese Saison keinen Titel geben sollte, scheint eines klar zu sein: Mit dem FC Barcelona ist zukünftig definitiv wieder zu rechnen – in allen Wettbewerben. (mam)

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LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
38
59
94
2
Real Madrid
Real Madrid
38
42
86
3
Villarreal CF
Villarreal CF
38
26
72
4
Atletico Madrid
Atletico Madrid
38
18
69
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
38
11
60
6
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
38
5
54
7
Getafe CF
Getafe CF
38
-6
51
8
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
38
-3
50
9
Valencia CF
Valencia CF
38
-9
49
10
Real Sociedad
Real Sociedad
38
-2
46
11
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
38
-12
46
12
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
38
-15
45
13
Sevilla FC
Sevilla FC
38
-14
43
14
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
38
-12
43
15
Elche CF
Elche CF
38
-8
43
16
Levante UD
Levante UD
38
-14
42
17
CA Osasuna
CA Osasuna
38
-6
42
18
RCD Mallorca
RCD Mallorca
38
-10
42
19
FC Girona
FC Girona
38
-16
41
20
Real Oviedo
Real Oviedo
38
-34
29
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
UEFA Europa League
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