Spektakel im Saudi-Clásico
Raphinha entscheidet irren Supercopa-Final

Der FC Barcelona und Real Madrid liefern einmal mehr ein absolutes Clásico-Spektakel. Die Katalanen setzen sich im Final der Supercopa durch, der vor allem in der 1. Halbzeit Highlights im Minutentakt liefert.
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Der FC Barcelona verteidigt den Titel in der Supercopa.
Foto: AFP
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Cédric HeebRedaktor Sport

Fussballherz, was willst du mehr? Der Final der spanischen Supercopa, das Duell zwischen Barcelona und Real Madrid, bietet den gewohnten Kampf und das erwartbare Spektakel, wenn diese beiden Giganten aufeinanderkrachen. Zum vierten Mal in Folge gibts den Clásico im Endspiel, zum dritten Mal nach 2023 und 2025 reüssiert Barça.

Auf richtig gefährliche Torchancen müssen die Fans im King Abdullah Sports City Stadium in Jeddah (Saudi-Arabien) allerdings über eine halbe Stunde warten. Aber dann gehts ab – und zwar so richtig. Zuerst schiebt Raphinha zur Barça-Führung ein (36.), nachdem er wenige Sekunden zuvor eine Hundertprozentige liegen gelassen hat. Dann zaubert sein Landsmann Vinicius Jr., er vernascht die halbe Barça-Abwehr und gleicht aus (45.+2). Pausenstand 1:1? Nein.

Denn Robert Lewandowski stellt die Führung der Katalanen im Gegenzug nach einem genialen Steckpass von Pedri direkt wieder her (45.+4). Die angezeigte Nachspielzeit von drei Minuten ist da schon vorbei. Also gehts mit einer Barça-Führung in die Kabinen? Nein! Es wird noch verrückter. Rodrygo tritt eine Real-Ecke, Dean Huijsen kommt zum Kopfball, den Raphinha an die Latte lenkt. Von dort springt der Ball zu Gonzalo García, der die Kugel im Fallen an den Querbalken bugsiert. Der Ball prallt an den Innenpfosten und ins Tor. 2:2 – und dann ist wirklich Pause.

Wunderheilung bei Mbappé?

Das Tempo bleibt auch danach hoch, zudem erhitzen sich die Gemüter. In der 57. Minute kommts auf dem Feld abermals zu einer Rudelbildung, abseits beginnen auch die beiden Trainer Hansi Flick (Barcelona) und Xabi Alonso zu diskutieren. Und Tore? Gibts «nur» noch eines: Raphinha schnürt mit einem abgefälschten Schuss den Doppelpack (73.).

Alonso reagiert und bringt Kylian Mbappé. Der Franzose erlitt Ende 2025 eine Bänderverletzung, an Silvester hiess es, er würde drei Wochen ausfallen. Keine zwei Wochen später ist der Starstürmer zurück, kann aber wie seine Kollegen nichts mehr gegen den Sieg des Erzrivalen ausrichten. Da ändert auch die Rote Karte von Frenkie De Jong, die er sich nach einem Tackling gegen Mbappé abholt (90.+1), nichts. Es ist der siebte der letzten acht Clásicos, in dem mindestens vier Tore fallen – da freuen wir uns doch schon auf den nächsten am 10. Mai.

LaLiga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
7
24
21
2
Atletico Madrid
Atletico Madrid
7
9
16
3
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
7
2
16
4
Real Madrid
Real Madrid
7
10
15
5
Sevilla FC
Sevilla FC
7
1
13
6
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
7
5
11
7
RC Deportivo La Coruna
RC Deportivo La Coruna
7
2
10
8
Real Sociedad
Real Sociedad
7
-4
10
9
Villarreal CF
Villarreal CF
7
1
8
10
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
6
1
8
11
Getafe CF
Getafe CF
7
-3
8
12
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
7
-5
8
13
CA Osasuna
CA Osasuna
7
-7
8
14
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
7
2
7
15
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
7
0
7
16
Racing Santander
Racing Santander
7
-10
7
17
Levante UD
Levante UD
6
-4
5
18
Elche CF
Elche CF
7
-6
5
19
Valencia CF
Valencia CF
7
-9
4
20
FC Malaga
FC Malaga
7
-9
3
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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