«Alles sehr seltsam»
Wittert Real-Coach Mourinho nach Derby-Pleite eine Verschwörung?

Real Madrid verliert ein hitziges Derby gegen Atlético mit 1:2 – für Trainer José Mourinho die Folge einer Fehlbesetzung auf der Schiedsrichterposition.
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Nach der Niederlage im Derby gegen Atlético kritisiert Real-Trainer José Mourinho Schiedsrichter Ortiz Arias heftig.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire
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Blick Sportdesk

Nach der 1:2-Niederlage im Madrid-Derby gegen Stadtrivale Atlético schiesst Real-Trainer José Mourinho (63) scharf gegen das Schiedsrichtergespann unter der Leitung von Miguel Angel Ortiz Arias (41) und VAR Daniel Jesus Trujillo Suarez (43). So präsentiert der portugiesische Coach während der Pressekonferenz nach der Partie ein Blatt Papier, das zwei Szenen zeigt, in denen seiner Meinung nach Cristian Romero und Kang-in Lee vom Platz hätten gestellt werden müssen.

«Wir können die ganze Pressekonferenz überspringen, denn die Geschichte des Spiels steht hier», sagt Mourinho mit Blick auf die Fotos. Und geht dann zur Grundsatzkritik am Schiedsrichterkomitee des spanischen Verbands über: «Es war alles sehr seltsam. Schon eine Woche vorher wusste man, wer der Schiedsrichter sein würde, obwohl das normalerweise erst 24 Stunden vorher bekannt gegeben wird.» Wittert Mourinho da etwa eine Verschwörung gegen sein Team?

«Ich will nicht sagen, dass das Spiel manipuliert war, ich will glauben, dass sie Fehler machen», beschwichtigt Mourinho im Hinblick auf die Entscheidung, die Spielleitung für das Derby Ortiz Arias zu übertragen. Der 41-Jährige hat noch keine Partie auf internationaler Ebene geleitet. In Mourinhos Augen ist er also «kein besonders guter Schiedsrichter». Sein Fazit: «Der Arme hat dem Druck nicht standgehalten.»

«Herr Trujillo hat eine Vorgeschichte»

Auch der zuständige VAR ist Mourinho ein Dorn im Auge: «Herr Trujillo hat tatsächlich eine Vorgeschichte mit Real Madrid.» Als Beispiel nennt er umstrittene Entscheidungen gegen Real in Spielen gegen Osasuna und Girona, in denen Trujillo im Einsatz gewesen ist.

Seine Spieler nimmt Mourinho dagegen in Schutz: Sie würden mit einer «Umarmung ihres Trainers» in die dreiwöchige Länderspielpause gehen. Im Kampf um den LaLiga-Titel habe er noch immer ein positives Gefühl: «Wenn man uns in Ruhe lässt, uns in Frieden lässt und uns erlaubt, unter gleichen Bedingungen mit allen anzutreten, ist es bis dahin noch ein weiter Weg.»

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

LaLiga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
7
24
21
2
Atletico Madrid
Atletico Madrid
7
9
16
3
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
7
2
16
4
Real Madrid
Real Madrid
7
10
15
5
Sevilla FC
Sevilla FC
7
1
13
6
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
7
5
11
7
RC Deportivo La Coruna
RC Deportivo La Coruna
7
2
10
8
Real Sociedad
Real Sociedad
7
-4
10
9
Villarreal CF
Villarreal CF
7
1
8
10
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
6
1
8
11
Getafe CF
Getafe CF
7
-3
8
12
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
7
-5
8
13
CA Osasuna
CA Osasuna
7
-7
8
14
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
7
2
7
15
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
7
0
7
16
Racing Santander
Racing Santander
7
-10
7
17
Levante UD
Levante UD
6
-4
5
18
Elche CF
Elche CF
7
-6
5
19
Valencia CF
Valencia CF
7
-9
4
20
FC Malaga
FC Malaga
7
-9
3
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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