Scharfe Kritik an Liverpool-Star
«Salah benimmt sich wie ein Kind»

Mohamed Salah steht in England unter Beschuss. Der Liverpool-Star sorgt in dieser Saison für viele Schlagzeilen, vielfach negative. Ein sarkastisches Lächeln bringt einen ehemaligen Premier-League-Coach auf die Palme.
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Mohamed Salah wird hart angegangen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mohamed Salah kritisiert: Nur vier Tore in aktueller Premier-League-Saison
  • Sam Allardyce nennt Salahs Verhalten kindisch, fordert mentale Stärke
  • Salah soll seinen Frsut nicht mehr öffentlich zur Schau stellen, sagt Allardyce
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Blick Sportdesk

Um Mohamed Salah (33) wirds nicht ruhig. Schon vor dem Afrika-Cup sorgte der Ägypter mit einem brisanten Interview gegen den FC Liverpool für Schlagzeilen und viele Reaktionen. Man wusste damals nicht, ob er je wieder für die Reds spielen wird.

Doch er kehrte zurück – jedoch genauso schwach wie zuvor. Traf er vor der Afrikameisterschaft in 16 Ligapartien viermal, hat er seither noch gar keinen Treffer erzielt. Am Wochenende wurde er beim 1:0-Sieg gegen Nottingham ausgewechselt. Seine Reaktion: ein sarkastisches Lächeln.

Diese Szene stösst auf scharfe Kritik von Sam Allardyce (71). Der langjährige Premier-League-Trainer (u.a. West Ham, Everton, Crystal Palace) macht seinem Ärger im Podcast «No Tippy Tappy Football» Luft und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: «Mohamed Salah muss seinen Stolz runterschlucken, sich hinsetzen und sicherstellen, dass er wieder Tore schiesst. Er soll aufhören, Arne Slot die Schuld zu geben – die Verantwortung liegt bei ihm, wenn er nicht trifft oder Chancen kreiert. Er kann nicht enttäuscht sein, wenn er ausgewechselt wird, wenn er nicht liefert.»

«Salah benimmt sich wie ein Kind»

Allardyce geht noch weiter und spricht von einem grösseren Problem: «Es scheint eine Art mentale Blockade zu sein, denn das ist nicht nur eine kurze Schwächephase, das betrifft die ganze Saison.» Dies stelle nicht nur für Salah selbst, sondern für den Klub ein Problem dar. «Er muss aufhören, seinen Unmut öffentlich zu zeigen. Er soll an die Tür des Trainers klopfen und mit ihm sprechen. So etwas macht man nicht vor aller Augen – er benimmt sich wie ein Kind.»

Auch Liverpool-Legende Jamie Carragher (48) äussert sich kritisch zur Leistung von Salah und der Offensive der Reds. Im Duell gegen Nottingham habe der eingewechselte Rio Ngumoha (17) in 15 Minuten mehr bewirkt als Salah und Gakpo zuvor. «Er hat das Spiel verändert und sollte in der Startelf stehen», sagt Carragher.

Trotz der Kritik bleibt Salah eine zentrale Figur im Team. Doch sein Vertrag bis 2027 könnte infrage gestellt werden, falls seine Form nicht bald zurückkehrt. Gerüchte über einen Wechsel nach Saudi-Arabien halten sich hartnäckig – vor allem, wenn die sportliche Wende bis Saisonende ausbleibt.

Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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