Weil der FC Chelsea kein Geld mehr verdienen soll, darf der Premier-League-Klub keine Tickets, Fanartikel oder Spieler verkaufen. So wollen es die Sanktionen gegen den russischen Klub-Besitzer Roman Abramowitsch (55).
Nun werden diese Einschränkungen von der britischen Regierung gelockert. Für Heimspiele in der Champions League und im FA Cup können Fans nun doch Tickets erwerben. Dies betrifft den CL-Viertelfinal gegen Real Madrid (6. April) und den Cup-Halbfinal gegen Crystal Palace (16. April im Wembley).
Allerdings fliesst das Geld nicht in die Chelsea-Kasse, sondern an die Premier League. Die Liga gibt diese Einnahmen dann zur Umverteilung unter den Klubs frei. Der Erlös aus dem Verkauf von Auswärtskarten der «Blues» geht ans jeweilige Heimteam.
Zudem hat die Liga genehmigt, dass Chelsea die seine Muttergesellschaft «Fordstam Limited» 30 Millionen Pfund (etwa 37 Millionen Franken) zur Deckung von Kosten erhalten darf.
Die Sanktionen gelten so lange, bis Abramowitsch einen Käufer für Chelsea gefunden hat. Zu den Interessenten gehört auch eine Investorengruppe um den Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss (86). Abramowitsch selbst hat gemäss Medienberichten mit dem türkischen Erstligisten Göztepe Izmir bereits einen neuen Klubs ins Auge gefasst. (cmü)
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