Aus bei Chelsea nach 282 Millionen Franken
Musste Tuchel wegen Ronaldo und De Ligt gehen?

Thomas Tuchels Entlassung bei Chelsea sorgt für Kopfschütteln. Man habe ihm zu wenig Zeit gelassen, meinen viele Experten. Klub-Besitzer Todd Boehly soll aber seine Gründe gehabt haben.
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Flasche leer. Thomas Tuchel ist nicht mehr Chelsea-Trainer.
Foto: AFP

Die Saison ist noch jung und doch haben wir auf der Insel die erste Überraschung. Thomas Tuchel ist nicht mehr Chelsea-Trainer. Das haben die Blues am Mittwoch verkündet. Die neuen Eigentümer wollen nach 100 Tagen im Amt einen Neustart, so die Begründung.

England-Legende Jamie Carragher findets «lächerlich, einen Trainer nach sieben Spielen einer Saison zu entlassen». Und: «Einen Coach mit der Klasse von Thomas Tuchel zu feuern, ist verrückt.»

Auch Michael Owen, 89-facher Nati-Spieler Englands, ist «etwas überrascht, dass Chelsea so früh in der Saison den Trainer-Stecker zieht». Owen: «Ich dachte, er würde etwas mehr Zeit bekommen, da er vor nicht allzu langer Zeit die Champions League gewonnen hat.»

2021 holte Tuchel mit den Londonern die Königsklasse. In der letzten Saison führte er Chelsea auf Platz 3 in der Premier League. Nun die Trennung nach zwei Pleiten in der Liga (aus sieben Partien) und dem 0:1 gegen Zagreb in der Champions League.

Puff zwischen Tuchel und Boehly?

Die Gründe? Zwischen Tuchel und Besitzer Todd Boehly soll es geharzt haben. Englische Medien schreiben, dass Tuchel seine Wunschspieler nicht bekommen hat. Matthijs de Ligt soll Tuchels oberstes Ziel gewesen sein. Doch der Holländer ging zu den Bayern. Auch Frenkie de Jong (blieb bei Barça), Robert Lewandowski und Raphinha (beide zu Barça) hat der Deutsche nicht bekommen.

US-Milliardär Boehly dagegen hätte gemäss «Bild» gerne Cristiano Ronaldo von Manchester United geholt. Doch da winkte Tuchel ab, der Portugiese würde nur für Unruhe sorgen.

Letztlich hat man zwar 282 Millionen Franken ausgegeben – Rekord! Zufrieden war man aber in London offensichtlich dennoch nicht. Ein neuer Coach soll dies nun ändern.

Brighton-Trainer Graham Potter gilt als Top-Favorit auf den Posten. Auch Zinédine Zidane und Mauricio Pochettino sind heiss.

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3:03
Chelsea – West Ham 2:1:VAR kostet den Hammers Ausgleich in der 90. Minute
Premier League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Manchester City
Manchester City
5
8
15
2
Arsenal FC
Arsenal FC
5
4
12
3
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
5
11
10
4
Brentford FC
Brentford FC
5
6
9
5
Leeds United
Leeds United
5
4
9
6
Liverpool FC
Liverpool FC
5
3
9
7
Everton FC
Everton FC
5
3
9
8
Hull City
Hull City
5
2
8
9
Newcastle United
Newcastle United
5
0
8
10
Chelsea FC
Chelsea FC
5
-2
7
11
Ipswich Town
Ipswich Town
5
-4
6
12
Manchester United
Manchester United
5
0
5
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
5
-1
5
14
FC Sunderland
FC Sunderland
5
-4
4
15
Crystal Palace
Crystal Palace
5
-5
4
16
Aston Villa
Aston Villa
5
-5
4
17
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
5
-2
3
18
Coventry City
Coventry City
5
-9
3
19
FC Fulham
FC Fulham
5
-3
2
20
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
5
-6
2
Champions League
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