Klub-Boss macht sich lustig
«Bei uns wäre Ronaldo nur auf der Bank»

Der Präsident des brasilianischen Spitzenklubs Flamengo dementiert das Interesse an Cristiano Ronaldo und spottet über den Superstar.
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Cristiano Ronaldo wird nicht zu Flamengo Rio de Janeiro wechseln.
Foto: Getty Images

Vergangenen Samstag feierte der brasilianische Spitzenklub Flamengo Rio de Janeiro den grösstmöglichen Erfolg im südamerikanischen Fussball: Er gewann den Final der Copa Libertadores, das südamerikanische Pendant zur Champions League, gegen Athletico Paranaense und holte damit den Titel zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte. Ganz nebenbei wurden in den letzten Tagen auch die Gerüchte um einen Transfer von einem der grössten Spieler aller Zeiten zu Flamengo immer lauter. So sollen die Brasilianer ihre Fühler nämlich nach Cristiano Ronaldo (37) ausgestreckt haben.

Doch diese Gerüchte werden nun vom Präsidenten jäh abgeschmettert.

Gehalt wäre viel zu hoch

Im Podcast «Papo Reto» spottet Flamengo-Boss Rodolfo Landim (65) «Cristiano Ronaldo bei Flamengo? Für welchen Platz? Er wäre nur auf der Bank!» Weiter meint er, diejenigen, die diese Gerüchte verbreitet haben, hätten viel Kreativität. «Nach dem, was ich im Internet gelesen habe, hätte man ihm etwa zehn Millionen pro Monat gezahlt. Dies ist ein Wert, der weit über den gesamten Flamengo-Gehältern liegt».

Ausserdem würden sie den portugiesischen Superstar laut dem Präsidenten gar nicht brauchen: «Er soll ein Ersatz für Pedro oder Gabriel Barbosa sein? Ich kann nicht mehr.» Die beiden brasilianischen Stürmer erzielten in dieser Saison bereits jeweils 11 Liga-Tore, während Ronaldo bei Manchester United eine schwere Zeit durchmacht und auf gerade mal einen Treffer in der laufenden Premier-League-Spielzeit kommt.

Die Wechselgerüchte um den fünffachen Weltfussballer halten sich also weiter hartnäckig und dürften auch im kommenden Transferfenster im Winter nicht leiser werden. Ob Manchester United dann einen Abnehmer für den teuren Altmeister findet, bleibt unklar. Sicher ist nur: Flamengo Rio de Janeiro wird es nicht. (bjl)

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