Klub-Legende Petr Cech weg: Fans bangen um FC Chelsea(00:43)

Fans sorgen sich um die Blues
Chelsea in Aufruhr wegen neuem Boss

Der FC Chelsea befindet sich mitten im Umbruch. Diverse Führungspersonen sind weg, genauso einige Spieler. Fans befürchten nun, dass der neue Besitzer Todd Boehly (48) den Klub ins Verderben stürzt.
Publiziert: 29.06.2022 um 10:50 Uhr
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Aktualisiert: 29.06.2022 um 13:16 Uhr
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Der FC Chelsea befindet sich im Umbruch.

Die Ära Abramowitsch beim FC Chelsea ist vorbei. 19 Jahre lang funktionierte der Londoner Klub unter der Ägide des russischen Oligarchen, nun sitzen Neue in den Chefsesseln.

Allen voran Todd Boehly (48). Der US-Milliardär führt das Konsortium an, dem auch der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss angehört und welches den Verein für rund 5,1 Milliarden Franken gekauft hat. Weil Bruce Buck (76) per Ende Juni seinen Platz als Vorstandschef räumt, übernimmt der neue Besitzer dieses Amt.

Wie in England erwartet wurde, verlässt die wohl einflussreichste Sportdirektorin Marina Granovskaia (47) den Klub ebenfalls. Ihr interimistischer Nachfolger: Todd Boehly. Die russisch-kanadische Doppelbürgerin steht ihm im aktuellen Transferfenster jedoch noch beratend zur Seite, sofern nötig. Am Montag gab schliesslich auch Leistungsberater und Klub-Legende Petr Cech (40) seinen Abgang bekannt. Es sei «der richtige Zeitpunkt gekommen» zu gehen.

«Bring diesen Klub nicht um»

Sämtliche Führungspositionen des Champions-League-Siegers von 2021 wurden also umgekrempelt. Entwicklungen, die den Fans Angst machen. Man befürchtet, dass die neuen Besitzer, vor allem Boehly, den Verein an die Wand fährt.

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Ein Anhänger twittert: «Ich rieche das Ende meines geliebten Klubs. Was ist das Ziel von Todd und seiner Crew? Todd, ich flehe dich an, bring diesen wunderbaren Klub nicht um.» Es sei ihm schon klar, dass es nach Abramowitschs Abgang Veränderungen braucht, aber «diese Veränderungen werden zu viel». Andere wollen gar den Russen wieder zurück: «Roman, komm und hilf uns.»

Mega-Transfers in der Mache

Die personelle Entwicklung lässt Fans fuchsteufelswild zurück. Man verliere nur Spieler und präsentiere keinen Ersatz. In der Tat: Antonio Rüdiger (Real Madrid) und Romelu Lukaku (Inter) sind bereits weg, Teamstützen wie Andreas Christensen und Cesar Azpilicueta (Barça) folgen wahrscheinlich. Hakim Ziyech, Timo Werner und Christian Pulisic liebäugeln ebenfalls mit einem Abschied.

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Der interimistische Sportdirektor Boehly bemüht sich aber auch um neue Spieler. So sei gemäss «Sun» der 65-Millionen-Transfer von Raphinha (Leeds) so gut wie fix. Zudem bastelt der 48-Jährige an einer Verpflichtung des ManCity-Trios Nathan Aké, Oleksandr Zinchenko und Raheem Sterling und der beiden Innenverteidiger Mathijs De Ligt (Juve) und Jules Koundé (Sevilla). Welche er tatsächlich an Land ziehen kann, bleibt allerdings fraglich. (che)

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