Schweizer Wyss wird Mitbesitzer
Britische Regierung macht Chelsea-Verkauf fix

Die Gruppe um den Schweizer Hansjörg Wyss und US-Investor Todd Boehly ist definitiv neue Besitzerin des FC Chelsea. Ex-Boss Roman Abramowitsch wird am Erlös nicht beteiligt.
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Der Verkauf des FC Chelsea ist fix.
Foto: keystone-sda.ch

Jetzt ist der letzte Schritt zum Verkauf des FC Chelsea durch: In der Nacht auf Mittwoch macht die britische Regierung den Deal fix. Bereits am Dienstag haben die Premier League und die anderen Klub-Besitzer dem Verkauf zugestimmt.

Die «Blues» wandern damit für den Gesamtpreis von 5,1 Milliarden Franken in den Besitz des schweizerisch-amerikanischen Konsortiums rund um Hansjörg Wyss (86) und LA-Dodgers-Mitbesitzer Todd Boehly (48). Zur neuen Besitzergruppe gehören auch der Amerikaner Mark Walter (Guggenheim Partners) und die Private-Equity-Firma Clearlake Capital. Der russische Oligarch Roman Abramowitsch (55) suchte nach 19 Jahren einen Abnehmer für den Klub, nachdem er wegen der russischen Ukraine-Invasion mit harten Sanktionen belegt wurde.

Der reine Verkaufspreis liegt «nur» bei 3 Milliarden Franken. Die restlichen 2,1 Milliarden sollen in nächsten zehn Jahren als Investitionen in den Klub fliessen. Gemäss einer Mitteilung der Regierung bekommt Abramowitsch vom Erlös aber keinen Rappen. Das Geld soll auf einem sicheren Bankkonto eingefroren und später für Kriegsopfer gespendet werden. Seit dem Start des Ukraine-Kriegs spielt Chelsea nur unter einer provisorischen Lizenz, die Ende Mai ausläuft, durch die neuen Besitzer aber bedeutungslos wird. (cmü)

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