Nächster Wirbel um Fifa-Boss
Hat Infantino Marokko den WM-Final 2030 angeboten?

Am Mittwoch soll Gianni Infantino in Marokko eine Krisensitzung abgehalten haben. Währenddessen macht ein neuer Bericht Schlagzeilen: Hat der Fifa-Präsident den Nordafrikanern den WM-Final 2030 versprochen?
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Hat Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Final 2030 bereits vergeben?
Foto: AP Photo/Eduardo Verdugo
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Cédric HeebRedaktor Sport

Gianni Infantino (56) versucht, die Wogen zu glätten. Dazu hat er hochrangige Fifa-Mitarbeiter am Mittwoch zur Krisensitzung in Salé (Marokko) einberufen. Ob es diese gegeben hat und worum es dabei gegangen sein soll, wurde allerdings nie bestätigt.

Nun berichtet die «Times», wie der Fifa-Boss den Gastgeber dieses Notfallmeetings für sich gewinnen will. Demnach soll er dem marokkanischen Verband angeboten haben, den WM-Final 2030 ausrichten zu dürfen – sofern sie ihm, wie es bis anhin der Fall war, weiterhin die Stange halten.

Bislang war noch nicht klar, wo das Endspiel in vier Jahren stattfinden soll. Ausgerichtet wird das Turnier zum 100-jährigen Jubiläum in Spanien, Portugal und Marokko, zudem finden die ersten drei Spiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt. Bislang galt das Santiago Bernabeu in Madrid als Topfavorit auf den Final. In Casablanca wird derzeit das Stade Hassan II gebaut, das Platz für 115'000 Fans bieten soll – allenfalls auch beim nächsten WM-Final.

Fifa dementiert Bericht

Die Zeitung, die sich auf eine anonyme Quelle beruft, berichtet, dass sich Infantino nun zunehmend Unterstützung zusichern wolle. Im besten Fall soll der Zuspruch öffentlich gemacht werden, um seine Position wieder zu stärken.

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dementiert die Fifa den Bericht der «Times». Sie lässt ausrichten: «Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der Fifa-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der Fifa-Fussball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der Fifa zu gegebener Zeit getroffen.»

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