Millionenklage abgewiesen
Tragödie um Sala (†28) – Cardiff scheitert vor Gericht

Die Tragödie um Fussballer Emiliano Sala im Januar 2019 hat einen jahrelangen Rechtsstreit zur Folge. Nun scheitert Cardiff mit seiner Millionenklage – und wird zu Schadenersatz verdonnert.
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Emiliano Sala kam 2019 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cardiff fordert über 110 Millionen Euro von Nantes
  • Französisches Gericht: Nantes nicht schuld, Cardiff muss 480'000 Euro zahlen
  • Sala kam 2019 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben
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Blick Sportdesk

Im Zusammenhang mit dem tragischen Tod von Emiliano Sala (†28) fordert Cardiff City vom französischen Klub Nantes eine Entschädigung von umgerechnet über 110 Millionen Schweizer Franken. Der Fall hat nach einer Reihe von juristischen Niederlagen für den walisischen Verein international für Aufsehen gesorgt. Die Urteile der Fifa, des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) und des Schweizer Bundesgerichts fallen allesamt zu Ungunsten von Cardiff aus.

Nun entscheidet auch ein französisches Gericht, dass Nantes keine Schuld am Flugzeugabsturz trage und Cardiff keinen Reputationsschaden erlitten habe. Es fügt hinzu, dass die «überzogenen Forderungen» des walisischen Klubs bereits von anderen Gerichten abgewiesen worden seien. Nantes habe sogar einen moralischen Schaden erlitten. Cardiff wird daher angewiesen, umgerechnet knapp 275'000 Schweizer Franken Schadensersatz sowie weitere 165'000 Schweizer Franken für die Gerichtskosten zu zahlen.

Im Januar 2019 schloss sich Sala für die vereinsinterne Rekordablöse von umgerechnet knapp 20 Millionen Franken Cardiff City an, wo er einen langfristigen Vertrag unterzeichnete, während der Klub in der Premier League um den Klassenerhalt kämpfte. Doch auf dem Weg von Frankreich nach Wales stürzte das einmotorige Flugzeug des Typs Piper Malibu nahe der Insel Guernsey ins Meer. Sala und der Pilot David Ibbotson kamen bei dem Unglück ums Leben.

Nach der Tragödie stellte Cardiff die Gültigkeit der Transfervereinbarung infrage und argumentierte, dass die Übertragung nicht ordnungsgemäss abgeschlossen worden sei. Die Fifa widersprach jedoch und stellte fest, dass alle notwendigen internationalen Registrierungsdokumente vorlagen.

Dieser Artikel ist zuerst auf «sport.aktuality.sk» erschienen. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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