Pech für Roman Bürki
Erst gefeierter Held – jetzt nur Zuschauer

Ex-Nati-Spieler Roman Bürki ist nach seinen tollen Leistungen zum Zuschauen gezwungen: Handbruch.
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Von einer Handverletzung ausgebremst: Roman Bürki.
Foto: Getty Images
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Dunja MoustopoulosSport-Desk

Ex-Nati-Star Roman Bürki (34) ist in St. Louis ein gefeierter Held. Eben erst ist er zum zweiten Mal in Folge von Funktionären zum besten Goalie der MLS gewählt worden. Zudem überzeugt er Spieltag für Spieltag mit sensationellen Leistungen. Man darf getrost sagen: Bürki hat – seit seinem Wechsel in die USA vor rund zweieinhalb Jahren und seinem undankbaren Dortmund-Ende als abgesägter Schlussmann – seine Freude am Fussball wieder gefunden.

Auch in dieser Saison läufts. Am dritten Spieltag wurde der St.-Louis-Captain – als erst dritter Goalie seit 2022 – zum Spieler der Runde gekürt. Überragende Paraden beim 3:0-Sieg, acht an der Zahl, und die dritte weisse Weste in Serie. Und das gegen den amtierenden MLS-Champion LA Galaxy mit seinem Ex-BVB-Kollegen Marco Reus.

Im Training verletzt

Nun folgt aber der Rückschlag. Der Münsinger zieht sich im Training einen Handbruch zu und ist nun seit rund einer Woche zum Zuschauen gezwungen, wie sein Klub mitteilt. In der Folge hat Bürki einen Spezialisten aufgesucht: Eine Operation sei zwar nicht nötig, allerdings wird der Goalie wohl bis zu einem Monat ausfallen. In seinen bisher zweieinhalb Jahren in den Staaten ist es die erste verletzungsbedingte Absenz des neunfachen Nati-Spielers.

Bürkis Vertretung, der deutsche Ben Lundt, baut die Zu-Null-Serie von St. Louis erst noch aus (1:0-Sieg gegen Seattle), ehe der aktuell Fünfte der Western Conference bei der 0:1-Niederalge gegen Philadelphia Union, den Ersten der Eastern Conference, sein erstes Gegentor der Saison kassiert.

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