Messi spricht über Paris und Miami
«Nicht etwas, das ich mir gewünscht habe»

Lionel Messi spricht bei seiner ersten Pressekonferenz nach dem Wechsel in die USA über seinen Transfer und seine Zeit in Paris.
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Messi bei seiner ersten Pressekonferenz in den USA.
Foto: keystone-sda.ch

Superstar Lionel Messi (36) sieht seinen Wechsel in die US-amerikanische Fussballliga MLS zu Inter Miami als persönlichen Segen. Er ist «sehr glücklich» über seine Entscheidung, sagt Messi.

Bei seinen Aussagen bezieht er sich nicht allein auf den Fussball, sondern auch auf das Leben seiner Familie, «wie wir Tag für Tag leben, wie wir die Stadt geniessen», sagt Messi. Er ist «voller Emotionen und Freude angekommen». Zudem sagt der Weltmeister: «Ich bin glücklich über diese neue Erfahrung und den Empfang der Menschen, der vom ersten Tag an aussergewöhnlich war.»

Sein Schritt in die USA sei «das Gegenteil» von seinem Transfer nach Paris. Zum PSG-Transfer sagt der Argentinier: «Paris war nichts, was ich wollte. Nicht etwas, das ich mir gewünscht habe. Es passierte von einem Tag auf den anderen.» Die finanzielle Lage von Barcelona hat den Vorgang beschleunigt: «Ich musste mich an einen Ort gewöhnen, der völlig anders war als der, an dem ich mein ganzes Leben lang gelebt hatte. Sowohl in Bezug auf die Stadt als auch in sportlicher Hinsicht, und das war schwierig.»

Erster Final steht an

Zum Glück sei die Situation nun in Miami ganz anders. Mit dem jungen Klub greift Messi im Final des League Cups gegen Nashville nach dem ersten Titel der Vereinsgeschichte. «Wir wollen ein Bezugspunkt sein, und ein Titelgewinn würde uns dabei sehr helfen. Es ist ein sehr junger Verein, den es erst seit Kurzem gibt, und der Gewinn des ersten Titels wäre für uns alle grossartig», sagt der 36-Jährige bei seinem ersten Mediengespräch seit seinem Debüt.

Er sei «glücklich» und «geniesse dieses neue Kapitel» seines Lebens, die Erfahrung, in den Vereinigten Staaten zu leben – «was ich schon immer vorhatte», so Messi. In den ersten sechs Partien in den USA gelangen ihm gleich neun Tore. (AFP/jsl)

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