Das sagt Henchoz über Shaqiri und Lyon
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«Nicht die ideale Position»:Das sagt Henchoz über Shaqiri und Lyon

Henchoz über Shaqiri-Situation
«Ich war mental stärker»

Seit seinem Wechsel im Sommer nach Frankreich, hat Shaqiri bei Lyon einen schweren Stand. Henchoz zieht einen Vergleich zu seiner eigenen Karriere.
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Xherdan Shaqiri kommt derzeit nicht zum Einsatz.
Foto: Getty Images

Xherdan Shaqiri kommt bei Olympique Lyon nur noch selten zum Zug. Seit der Rückkehr nach dem grandiosen WM-Quali-Spiel gegen Bulgarien (0:4) mit der Nati, sitzt der Schweizer bei den Südost-Franzosen nur noch auf der Bank. Zuletzt beim 1:2 gegen Stade Reims über 90 Minuten.

Die Fans sind sich sicher: An den Qualitäten des Zauberwürfels kann der (vorläufige) Bankplatz eigentlich nicht liegen. «Shaqiri spielt besser in der Achse – und da haben wir Houssem Aouar und Lucas Paqueta.» Sagte Lyon-Trainer Bosz.

Das heisst, der Zauberwürfel müsste auf die rechte Seite ausweichen. Allerdings ist diese Position nicht diejenige, die Shaqiri in der Nati spielt und so gut bekleidet. «Die Rechte Seite ist nicht die ideale Position für Shaqiri. Man muss da viel laufen – da fehlt ihm einfach etwas der Rhyhtmus, weil er bei Liverpool nicht regelmässig spielen konnte.» Sagt Nati-Legende Stéphane Henchoz im Blick Kick. «Zudem muss man auch Defensiv sehr viel machen. Ich sehe in klar hinter der Spitze.»

Gehts nach Henchoz, gibts neben dem fehlenden Rhythmus aber noch einen anderen Grund für Shaqiris Bankdasein: Der mentale Aspekt. Da sei Henchoz stärker gewesen, als es «Shaq» derzeit ist. «Als Fussballer ist er ohne Frage besser als ich es war – aber ich war mental ziemlich stark, um in so einem grossen Verein unter Druck spielen zu können.» Stärker als Shaqiri? «Genau.»

«Wenn er seine Chance bekommt, muss er im Kopf bereit sein und sie einfach nutzen», sagt der frühere Verteidiger, der unter anderem 135 Spiele für Liverpool in der Premier League gemacht hat (Shaqiri hats bei den Reds auf 31 Spiele gebracht). Vielleicht ist es schon im Spiel am Sonntag auswärts in Bordeaux soweit. Gegen Ex-Trainer Vladimir Petkovic wäre Shaqiri wohl ganz besonders heiss.

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