Herzzerreissende Szenen
Ballack spricht erstmals über verstorbenen Sohn Emilio (†18)

Im jüngsten Interview spricht Michael Ballack erstmals über seine tiefe Trauer um seinen verstorbenen Sohn und lässt so einen seltenen tiefen Blick in seine Seele zu. Es sind herzzerreissende Szenen.
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Michael Ballack spricht erstmals über den Tod seines Sohnes Emilio, der 2021 bei einem Unfall in Portugal ums Leben kam.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michael Ballack spricht erstmals über den Tod seines Sohnes Emilio 2021
  • Er beschreibt den Verlust als «schwierig» und als einen täglichen Verdrängungsprozess
  • Emilio starb mit 18 Jahren bei einem Quad-Unfall in Portugal
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Am 5. August 2021 kam Michael Ballacks (49) Sohn Emilio (†18) bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben.

Nachdem seine Ex-Frau Simone Ballack (50) in der Reality-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» mehrfach über den Tod ihres gemeinsamen Sohnes redete, spricht nun auch der ehemalige deutsche Fussballspieler erstmals ausführlich darüber – fast fünf Jahre nach der Tragödie.

Ballack ringt nach Worten

In der Sky-Sendung «Meine Geschichte» lässt Ballack in einem emotionalen Gespräch mit Moderator Riccardo Basile (34) ganz tief in sein Gefühlsleben blicken.

Als die Frage fällt, wie er gelernt habe, mit diesem schweren Verlust zu leben, ringt der ehemalige DFB-Captain sichtbar nach Worten. Mit stockendem Atem presst er schliesslich ein «schwierig» hervor. Es folgt eine lange Pause – dann erneut: «schwierig».

«Es ist ein Verdrängungsprozess»

Durchgehend mit Tränen in den Augen antwortet Ballack dann: «Das kann man sich nicht vorstellen. Kann man auch nicht in Worten beschreiben. Es ist ein Verdrängungsprozess. Jeder geht damit anders um. Ich kann da wenig bis gar nicht über ihn sprechen. Würde gern viel mehr, aber es emotionalisiert mich zu sehr.» Während er erzählt, kämpft er sichtlich mit seinen Gefühlen – ein Kloss im Hals, die Stimme brüchig, der Blick feucht.

Es sei ein täglicher Prozess des Verdrängens: Er sucht Zuflucht in den Dingen, die ihn antreiben – in seiner Arbeit und seiner Familie. Insbesondere seine Söhne Louis und Jordi geben ihm Struktur und Kraft. Gleichzeitig merkt der 98-malige Nationalspieler Deutschlands aber an: «Es ist einfach nicht mehr wie vorher.»

Verlust verändert seine Sicht aufs Leben

Der Tod seines Sohnes habe auch seine Sicht auf das Leben verändert. Mit erneut glänzenden Augen sagt die Fussball-Legende: «Dass das Leben kostbar ist. Dass das Leben, das wir führen, absolut privilegiert ist.»

Trotz allem, was dem Deutschen widerfahren ist, möchte er sich dem Schicksal stellen: «Das gibt dann auch wieder Kraft, diese Aufgabe, und gleichzeitig, dass es eben auch weitergeht im Leben.» 

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