Gemäss der französischen «L'Équipe» fiel der Entscheid kurz nach dem Final des Afrika-Cup im Januar – bekannt wird er aber erst jetzt: Walid Regragui (50) ist nicht mehr Trainer der marokkanischen Nationalmannschaft. Dies vermeldet auch Transfer-Journalist Fabrizio Romano.
Mit dem Abgang von Walid Regragui verliert Marokko seinen Erfolgstrainer: Schon kurz nach seinem Amtsantritt im September 2022 erreichten die «Löwen des Atlas» unter seiner Ägide den WM-Halbfinal – als erstes afrikanisches Team überhaupt. Am Ende resultierte in Katar Rang 4.
Danach gab es in 39 Spielen nur noch drei Niederlagen. Eine davon war aber besonders bitter: Im Final des Afrika-Cup vor heimischem Anhang stand die marokkanische Nationalmannschaft vor dem Titelgewinn, unterlag Senegal nach einem vergebenen Last-Minute-Penalty und einem Gegentor in der Verlängerung aber 0:1. So endet Regraguis rund vierjährige Amtszeit ohne grossen Titelgewinn.
Für den marokkanischen Fussballverband kommt der Abgang zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Er muss drei Monate vor der nächsten WM einen neuen Übungsleiter finden. Gemäss «L'Équipe» soll er vorerst durch Mohamed Ouahbi, den aktuellen Trainer der marokkanischen U20-Nationalmannschaft, ersetzt werden. Marokko startet am 14. Juni um 0:00 Uhr MEZ gegen Brasilien ins WM-Turnier.
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