Ernst Happels Ziehsohn
Österreich trauert um Trainer-Legende Didi Constantini

Traurige Nachrichten aus Österreich: Trainer-Legende Didi Constantini ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Der ehemalige Nationaltrainer schlief in der Nacht auf Mittwoch für immer ein.
Kommentieren
1/4
Der ehemalige österreichische Spieler und Trainer Didi Constantini ist tot.
Foto: pixathlon / Agentur Diener

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Österreichische Trainerlegende Didi Constantini mit 69 Jahren verstorben
  • Constantini war dreimal Nationaltrainer und galt als Ernst Happels Ziehsohn
  • Vor fünf Jahren wurde seine fortschreitende Demenzerkrankung öffentlich bekannt gemacht

Österreich verliert einen ehemaligen Nationaltrainer: Dietmar «Didi» Constantini (†69) ist in der Nacht auf Mittwoch verstorben. Er sei friedlich für immer eingeschlafen. Genauere Informationen zur Todesursache sind nicht bekannt.

Erst vor fünf Jahren machte seine Familie seine fortschreitende Demenzerkrankung öffentlich. Seine Tochter erklärte damals: «Papa war schon davor in Behandlung. Die Ärzte waren unterschiedlicher Ansicht. Es war aber seine Entscheidung, den Verdachtsdiagnosen nicht weiter auf den Grund zu gehen. Es war nicht immer leicht, ihn zu allen Unterstützungsmöglichkeiten zu bringen. Viele aus der Generation meines Papas trauen sich nicht, Hilfe zu suchen.» Seitdem lebte Constantini aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Constantini war eine Ikone des österreichischen Fussballs und diente dreimal als Nationaltrainer – zweimal interimistisch, ehe er das Team von 2009 bis 2011 längerfristig betreute. Der Tiroler war bekannt für seinen Dickschädel, aber auch für seine liebenswerte Art.

Constantini galt als Ziehsohn von Ernst Happel (†1992). Er war Happels Co-Trainer bei der Nationalmannschaft, als dieser nach nur elf Monaten im Amt verstarb. Zu Ehren der Fussballlegende, nach der kurz darauf das Nationalstadion in Wien benannt wurde, legte er dessen Kappe neben sich auf die Trainerbank.

Neben diversen Stationen in seiner Heimat trainierte Constantini zwischen 1997 und 1998 auch kurzzeitig bei Mainz 05 in der 2. deutschen Bundesliga. Als Spieler absolvierte er 198 Partien (sechs Tore) in der österreichischen Bundesliga für seinen Stammverein Wacker Innsbruck, Union Wels, den Favoriter SC und den Wiener Sport-Club.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen