Fall Prestianni als Auslöser?
Neue Regeln für Fussball-WM bestimmt

Das Fussball-Reglement bekommt auf die WM in Nordamerika hin zwei neue Artikel. Neu können Spieler vom Platz verwiesen werden, wenn sie ihren Mund verdecken oder das Spielfeld unter Protest verlassen.
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Hand oder Trikot vor dem Mund: Diese Aktion von Gianluca Prestianni (l.) gegen Vinicius Jr. führt neu zu einem Platzverweis.
Foto: Getty Images
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

An einer ausserordentlichen Sitzung in Vancouver (Ka) haben die Fussball-Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) zwei Fifa-Vorstösse einstimmig angenommen. Spieler, die während einer Konfliktsituation mit einem Gegner ihre Hand vor den Mund halten, bekommen neu eine Rote Karte.

Ebenfalls kommt es künftig zu einem Platzverweis, wenn Spieler aus Protest gegen einen Schiedsrichterentscheid das Feld verlassen. Diese Regel umfasst auch Teamoffizielle wie beispielsweise Trainer. Eine Mannschaft, die einen Spielabbruch verursacht, verliert die Partie automatisch. Die neuen Regeln werden bereits an der WM in Nordamerika angewendet. 

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Aus dem Nichts scheinen diese Regeln nicht gekommen zu sein. So hat Benficas Gianluca Prestianni mit verdecktem Mund Real-Superstar Vinicius Jr. mutmasslich rassistisch beleidigt, nach neuem Reglement würde er nun Rot sehen. Genauso würde eine zehnminütige Abwesenheit wie die des Senegals im Afrika-Cup-Final gegen Marokko neu zu einem Forfait führen.

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