Explosion neben Torpfosten
Spielabbruch! Holland greift wegen Fan-Eklat durch

Beim Eredivisie-Spiel zwischen Utrecht und Go Ahead Eagles werfen die Heim-Fans wiederholt Feuerwerkskörper und andere Gegenstände auf das Spielfeld. Nach rund einer Stunde muss das Spiel deshalb abgebrochen werden.
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Krawalle in Utrecht: Die Heimfans werfen im Spiel gegen die Go Ahead Eagles einige Feuerwerkskörper auf das Spielfeld.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Utrecht-Spiel am Samstag wegen Fan-Krawallen abgebrochen, Nachholspiel am Dienstag
  • Fans warfen Böller, Becher und andere Gegenstände auf das Spielfeld
  • Utrecht mit nur einem Punkt aus vier Spielen, Fan-Unmut wächst
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Blick Sportdesk

Es sind unschöne Szenen, die sich am Samstag im Galgenwaard-Stadion von Utrecht abspielen: Beim Stand von 0:3 aus Sicht des Heimteams werfen Utrechter Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld – ein Böller detoniert gar direkt neben dem Tor. Schiedsrichter Martin van den Kerkhof reagiert schnell und schickt die Teams zunächst in die Kabinen, lässt die Partie nach etwa 20 Minuten jedoch kurzzeitig fortsetzen.

Doch die Ruhe währt nur kurz: Dani de Wit erzielt für Utrecht zwar den Anschlusstreffer zum 1:3, danach werfen Zuschauer aber erneut Gegenstände, darunter Becher, auf das Spielfeld. Van den Kerkhof sieht die Sicherheit der Spieler nicht mehr gewährleistet – und trifft deshalb die Entscheidung, die Partie nach 65 Minuten endgültig abzubrechen.

Partie wird als Geisterspiel fortgesetzt

Die verbleibenden Minuten sollen nun am Dienstag um 14 Uhr nachgeholt werden – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Diese Entscheidung trifft der niederländische Fussballverband KNVB in Absprache mit den örtlichen Behörden.

Die Verantwortlichen des FC Utrecht kündigen nach dem Abbruch an, die Täter identifizieren und «geeignete Massnahmen» ergreifen zu wollen. Das Verhalten der eigenen Fans bezeichnen sie in einer Stellungnahme als «inakzeptabel»: «Das hat absolut nichts mit der Unterstützung des FC Utrecht zu tun», lässt sich Geschäftsführer Edo Keuning in der Mitteilung zitieren.

Zuletzt Ausschreitungen in Leeuwarden

Für den FC Utrecht ist der Saisonstart unter dem neuen Trainer Anthony Correia alles andere als erfolgreich verlaufen. Nach drei teils deutlichen Niederlagen und einem Unentschieden aus den ersten vier Spielen wächst der Unmut der Fans. Bereits letzte Woche haben Anhänger des Vereins mit Transparenten gegen den Technischen Direktor protestiert.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Ausschreitungen in der Eredivisie. Erst vor zwei Wochen sind mehrere Personen verletzt worden, als Fans von Feyenoord Pyrotechnik aus dem Gästeblock in Richtung der Anhänger von Cambuur warfen. Damals konnte das Spiel in Leeuwarden jedoch zu Ende gespielt werden.

Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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