Fazit:
Das war’s! Holstein Kiel gewinnt mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg und steht somit im Achtelfinale des DFB-Pokals. Im ersten Durchgang waren die Gäste die deutlich aktivere und bessere Mannschaft. Beide Teams hatten jedoch keine richtig grossen Torchancen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde flog Seelt per Ampelkarte vom Platz, und kurz darauf konnte Bernhardsson einen Foulelfmeter sicher verwandeln. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war die Elf von Marcel Rapp ebenfalls die bessere Mannschaft, verpasste es aber, nachzulegen. Im Laufe des zweiten Durchgangs übernahmen dann die dezimierten Wolfsburger das Kommando. Wie über die gesamte Spielzeit hinweg war die Mannschaft von Paul Simonis in der Offensive jedoch zu ideenlos und kam kaum zu gefährlichen Abschlüssen. In den letzten Minuten versuchten die Gastgeber alles, um sich noch in die Verlängerung zu retten, doch die Kieler verteidigten konsequent. So stehen die Störche im Pokal-Achtelfinale, während die Luft für Paul Simonis bei den Wölfen immer dünner wird.
Spielende
Maximilian Arnold nimmt sich der Sache an und schiesst direkt. Sein Schuss fliegt jedoch links am Kasten vorbei.
Florian Exner lässt weiterlaufen, und so wird Wimmer 30 Meter vor dem Tor der Gäste gefoult. Ein letzter Freistoss für die Wölfe.
Gelbe Karte für Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg)
Es gibt noch einmal Eckball. Einen langen Ball kann Tolkin nur per Kopf zur Ecke klären. Müller ist vorne mit dabei, doch die Hereingabe sorgt für keine Gefahr.
Glück für Holstein! Wimmer setzt sich stark im Mittelfeld durch und kann am Sechzehner gefährlich abziehen. Sein Schuss ist so fest, dass Weiner ihn nicht festhalten kann. Amoura kommt aus acht Metern zum Nachschuss, doch sein Versuch geht rechts vorbei – ohnehin egal, da Amoura im Abseits stand.
Fünf Minuten gibt es nochmal obendrauf. Die Störche stehen nun mit allen Mann in der eigenen Hälfte und verteidigen ihren Kasten. Die Wolfsburger laufen dagegen unermüdlich an und wollen noch zum späten Ausgleich kommen.
Nachspielzeit: Es werden 5 Minuten nachgespielt.
Jetzt wechseln beide Coaches noch einmal. Während Paul Simonis mit Dárdai neue Offensivpower bringt, wird bei den Gästen mit Ivezic die Defensive verstärkt.



