Fazit:
Der 1. FC Köln zieht spektakulär in die zweite Pokalrunde ein und dreht tief in der Nachspielzeit den 0:1-Rückstand mit zwei schnellen Toren in einen Last-Minute-Sieg. Die Rheinländer waren zwar in weiten Teilen der Partie das spielbestimmende Team, konnten viel Ballbesitz aber selten in konkrete Torgefahr ummünzen. Und so hatte die Jahnelf in einem unterm Strich ereignisarmen ersten Durchgang die leicht besseren Chancen. Nicht unverdient ging der SSV Jahn so Mitte der zweiten Halbzeit durch einen satten Schuss von Bauer in Führung (66.). Die Domstädter blieben auch in der Folge zu harmlos, sodass Regensburg auf Kurs Überraschungserfolg war. Erst in der Nachspielzeit fand Köln seine Torgefahr wieder und stellte den Spielverlauf in nur zwei Minuten auf den Kopf: Martel glich tief in der Nachspielzeit aus (90.+6), Jóhannesson drehte das Spiel komplett und liess den Gästeblock toben (90.+8). Jeweils war Ache der Assistgeber, der von Flanken gefüttert wurde und mit dem Kopf für Martel und Jóhannesson ablegte.
Spielende
Die Partie läuft immer noch. Nun rennt die Jahnelf an, kommt aber nicht entscheidend in den Strafraum. Die Stimmung im Gästeblock ist blendend.
Tooor für 1. FC Köln, 1:2 durch Ísak Jóhannesson
Wahnsinn, Köln dreht das Spiel innerhalb von zwei Minuten! Und wieder ist Ache mit einer Kopfballablage der Assistgeber. Nun wird er von der linken Seite von Lund bedient. Er schraubt sich hoch in die Luft und köpft zu Jóhannesson am linken Pfosten. Der nimmt den Ball herunter und schiebt die Kugel aus spitzem Winkel durch die Beine von Keeper Gebhardt.
Tooor für 1. FC Köln, 1:1 durch Eric Martel
Grosser Jubel im Gästeblock, der Effzeh erzielt den späten Ausgleich! Jóhannesson chippt den Ball von halbrechts in den Strafraum. Im Zentrum legt Ache das Leder mit dem Kopf für Martel ab. Der nimmt die Kugel cool mit der Brust an und nagelt den Ball per Dropkick ins linke Eck - enorm stark von Martel!
Köln probiert es über die linke Seite, Ziegele bekommt seinen Fuss dazwischen und klärt von den Heimfans umjubelt ins Seitenaus.
Gelbe Karte für Felix Strauss (Jahn Regensburg)
Jóhannesson findet von dem linken Flügel mit seiner Flanke Ache. Der musste sich aber ein wenig nach hinten bewegen und bekommt so keinen Druck hinter seinen Kopfball.
Die ersten Minuten der Nachspielzeit verstreichen wegen eines Krampfes von Strauss und weiterer kleiner Pausen recht zügig.
Michael Wimmer nimmt mit einem Wechsel erneut Zeit von der Uhr, zwei Wechsle bleiben ihm noch. Und der Effzeh bekommt sechs Minuten Nachschlag, um sich in die Verlängerung zu retten.



