Für Bundesliga-Aufsteiger Schalke ist die Pokal-Reise früh zu Ende: Die Knappen müssen sich Zweitligist Dresden in der zweiten Runde mit 0:2 geschlagen geben.
Schon die erste Halbzeit verläuft zäh für den Favoriten, bei dem der Schweizer Verteidiger Adrian Gantenbein angeschlagen fehlt. Wirklich gefährlich wird es auf beiden Seiten nicht. Der Unterklassige mit seinem Schweizer Trainer Thomas Stamm hat im eigenen Stadion schon jetzt viel Ballbesitz, Schalke konzentriert sich dagegen eher auf die Defensive und lauert auf Umschaltmomente. Ohne nennenswerten Torschuss geht es mit 0:0 in die Pause.
Dresden nach der Pause effizient
Schalke kommt besser aus der Kabine und übt nun mehr Druck auf den Gegner aus. Doch dann das: Mit dem ersten richtigen Angriff in Halbzeit zwei schlägt Dresden zu. In der 53. Minute flankt Simon Straudi den Ball an den zweiten Pfosten, wo Patrice Covic viel Platz hat und mit einem verdeckten Flachschuss aus acht Metern Schalke-Keeper Loris Karius zwischen den Beinen erwischt.
Schalke sucht die schnelle Antwort, kommt durch Hee-chan Hwang per Kopf zum Abschluss, doch Lennart Grill pariert. So fällt in der Schlussphase die Vorentscheidung: Ein Dynamo-Eckball von der rechten Seite segelt in der 88. Minute an den zweiten Pfosten, Karius verschätzt sich und der eingewechselte Christoph Daferner köpfelt nahezu unbedrängt in die nahe Ecke zum 2:0.
Bei diesem Resultat bleibts bis zum Schluss, womit Schalke als zweiter Bundesligist nach Mainz am Dienstag im Pokal das Handtuch werfen muss – und das gegen den 15. der 2. Bundesliga.