Dortmund erwischt einen Traumstart. Bereits in der 6. Minute schliesst Serhou Guirassy eine schnelle Kombination über Beier und Ryerson mit links ab und stellt auf 1:0. In der 17. Minute fällt das 2:0: Joey Veerman flankt hoch in den Strafraum, Jobe Bellingham legt per Kopf zurück und Carney Chukwuemeka trifft mit rechts.
Bremen kommt vor der Pause nur zu zwei Abschlüssen aus der Distanz durch Marco Grüll, die Nati-Goalie Gregor Kobel nicht ernsthaft prüfen. Mit 2:0 für den BVB geht es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel steigert sich Werder. Nach rund einer Stunde bringt Trainer Daniel Thioune unter anderem Niclas Füllkrug und Senne Lynen. In der 64. Minute holt Schmetgens gegen Julian Ryerson einen Penalty heraus, den der Schiri nach Foulpfiff gibt. Füllkrug verwandelt in der 65. Minute sicher zum 2:1. Nur drei Minuten später ist der Ex-Dortmunder erneut zur Stelle: Er erobert nahe der Mittellinie den Ball, zieht durch und schliesst in der 68. Minute mit rechts von ausserhalb des Strafraums zum 2:2 ab.
Dortmund reagiert und bringt in der 71. Minute Marcel Sabitzer. In der Schlussphase drückt der BVB wieder vermehrt, findet aber lange keine Lücke. Als vieles nach Verlängerung aussieht, bekommt Dortmund in der Nachspielzeit einen Freistoss halblinks vor dem Strafraum. Sabitzer übernimmt und zirkelt den Ball in der 90.+3 Minute direkt über die Mauer ins Tor – das 3:2 und die Entscheidung. Kurz darauf ist Schluss, Dortmund steht nach einem späten Freistosstor des Jokers in der nächsten Runde.