«Dachte, ich würde sterben»
Ex-Fussball-Profi verlor wegen eines Stück Kuchens sein Bein

Dem ehemaligen uruguayischen Nationalspieler Dario Silva musste 2006 nach einem Verkehrsunfall ein Bein amputiert werden. Auslöser für den Unfall war ein Stück Kuchen.
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Ex-Uruguay-Stürmer Dario Silva (r.) verlor sein Bein bei einem Autounfall.
Foto: Pressefoto Ulmer

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Fussballer Dario Silva verlor 2005 nach Unfall sein rechtes Bein
  • Ein Stück Kuchen blockierte Pedale, führte zu schwerem Fahrzeugunfall
  • 2012: Einladung zu Paralympics im Rudern, Teilnahme aus Gründen nicht möglich
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Blick Sportdesk

Dario Silva (53) kam 1995 von Penarol Montevideo nach Europa und spielte drei Saisons bei Cagliari, danach wechselte er nach Spanien, wo er das Trikot von Espanyol, Malaga und Sevilla trug. 2005 ging er zu Portsmouth, da beendete er seine Karriere.

Doch sein Ruhestand wurde von einem schweren Unfall überschattet. Er befand sich in einem Kleintransporter, als ihm ein Stück Kuchen zu den Pedalen rutschte. Beim Versuch, es aufzuheben, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Uruguayer erzählt in der «Gazzetta dello Sport»: «Ich bin ins Schleudern geraten und gegen eine Leitplanke geprallt. Meine Beine waren im Wrack eingeklemmt. Als ich befreit wurde, schaffte ich es, durch das Fenster hinauszuklettern, aber danach erinnere ich mich an nichts mehr. Ich lag tagelang im Koma. Mein rechtes Bein war schwer verletzt. Es musste amputiert werden.»

«Auch ohne ein Bein kann man glücklich sein»

«In diesem Moment dachte ich, ich würde sterben», so Silva weiter. «Doch das Leiden meiner Familie gab mir die Kraft, weiterzumachen. Einige Monate später reiste ich nach Italien, um mir eine Beinprothese anpassen zu lassen. Mit meinen Kindern habe ich nie offen darüber gesprochen. Diego, der Älteste, erfuhr erst mit 18 Jahren von dem Unfall, nachdem er online Informationen gesucht hatte.»

Wie hat sich sein Leben nach dem Unfall verändert? «Auch ohne ein Bein kann man glücklich sein. Zum Glück hatte ich meine Fussballkarriere bereits beendet», erklärt der mittlerweile 50-Jährige. «2012 hatte ich die Gelegenheit, an den Paralympischen Spielen in London im Rudern teilzunehmen, aber aus verschiedenen Gründen war es dann doch nicht möglich.»

Dennoch bleibe der Sport ein grundlegender Teil seines Lebens. Er fahre oft Fahrrad – und: «2009 kehrte ich für ein Benefizspiel auf den Fussballplatz zurück», verrät der Stürmer, der 49 Länderspiele für Uruguay bestritten und 14 Tore erzielt hat.

Dieser Artikel ist zuerst auf «gsp.ro» erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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