«Wir wollen keine Söldner!»
Bayern-Abgang von Hernandez mit Getöse

Der Abgang von Lucas Hernandez bei den Bayern wird zur Schlammschlacht. Die Bosse der Münchner sind enttäuscht vom einstigen Rekordmann.
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Lucas Hernandez verlässt die Bayern nach vier Jahren Richtung Paris.
Foto: imago

Für etwa 80 Millionen Euro holte der FC Bayern Lucas Hernandez (27) 2019 von Atlético Madrid und machte ihn so zum teuersten Spieler der Klubgeschichte. Vier Jahre und 107 Spiele später ist klar: Der Transfer war ein Missverständnis. Hernandez war zu verletzungsanfällig und zu teuer. Jetzt wechselt er für 50 Millionen zu Paris St. Germain.

Der französische Innenverteidiger hinterlässt in München aber nicht nur ein Loch im Portemonnaie. Der Wechsel nach Paris hat einen faden Beigeschmack. So sind die Bayern-Bosse laut «Sport1» enttäuscht von Hernandez und hätten sich mehr Dankbarkeit und Wertschätzung vom Spieler gewünscht.

Das falsche Spiel von Hernandez

Denn als sich dieser an der WM 2022 in Katar das Kreuzband riss, hielten die Bayern stets zu ihm und sollen ihm gar eine Vertragsverlängerung angeboten haben. Doch Hernandez und sein Berater spielten auf Zeit. «Das Allerwichtigste ist jetzt erst mal, dass Lucas wieder richtig gesund wird», sagte sein Berater Manuel García Quilón damals. Was die Bayern allerdings nicht wussten: Zu diesem Zeitpunkt sollen bereits Verhandlungen mit PSG gelaufen sein.

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«Wir wollen keine Söldner!»
Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern
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In einem Interview mit der «Bild am Sonntag» sprach der neue Bayern-Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen (55) über die Ansprüche an kommende Neuzugänge. Er konnte sich auch einen Seitenhieb gegen Hernandez nicht verkneifen: «Wir wollen keine Söldner! Wir brauchen Spieler, die Energie ausstrahlen, die sich für den FC Bayern und seine Fans reinhängen.»

Seit dem Abgang von Sportchef Hasan Salihamidzic, dem Initiator des Hernandez-Transfers 2019, hat man sich bei Bayern schnell mit dem Abgang des Franzosen abgefunden und auch bereits einen Nachfolger. Vom italienischen Meister Napoli kommt Kim Min-Jae (26) für 50 Millionen Euro an die Säbener Strasse. Der Südkoreaner soll für die Münchner gar Manchester United abgesagt haben und als Mentalitätsmonster für den neuen Bayern-Weg stehen: 100 Prozent den Verein im Herzen. (bjl)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
34
86
89
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
34
36
73
3
RB Leipzig
RB Leipzig
34
19
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
34
22
62
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
34
13
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
34
21
59
7
SC Freiburg
SC Freiburg
34
-6
47
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
34
-4
44
9
FC Augsburg
FC Augsburg
34
-16
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
34
-9
40
11
Union Berlin
Union Berlin
34
-14
39
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
34
-11
38
13
Hamburger SV
Hamburger SV
34
-14
38
14
1. FC Köln
1. FC Köln
34
-14
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
34
-23
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
34
-24
29
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
34
-31
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
34
-31
26
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