Wegen EM-Verletzung
Leverkusen-Physio flog extra zu Xhaka in die Ferien

«Jetzt bin ich schmerzfrei», sagt Granit Xhaka. Der Schweizer Mittelfeld-Stratege ist zurück im Training und spricht über seinen Transfer von Arsenal und die Leverkusen-Zukunft: «Wir wollen mehr!»
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Granit Xhaka ist zurück im Training von Bayer Leverkusen, die Verletzung ist ausgeheilt.
Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images
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Laura ErniPraktikantin Sport

Nach der EM- und Verletzungspause hat der Mittelfeld-Stratege Granit Xhaka (31) sein Fussballtraining bei Leverkusen wieder aufgenommen, wie Bilder des Trainingslagers des deutschen Meisters in Donaueschingen (De) zeigen. Der Schweizer Schlüsselspieler hatte aber ungewöhnliche Wochen hinter sich: «Es waren meine ersten Ferien mit einer Verletzung. Etwas Spezielles für mich.»

Was ist passiert? Xhaka hat sich während der EM verletzt: Er zog sich bereits vor dem Spiel gegen Italien einen Muskelfaserriss in den linken Adduktoren zu. Trotzdem spielte er 90 Minuten gegen die Azzurri (2:0) durch, gegen England (3:5 n.P.) stand er inklusive Verlängerung sogar 120 Minuten auf dem Platz. Er spielte, weil er für die Mannschaft da sein wollte, obwohl er «keine langen Bälle und nicht richtig aufs Tor schiessen» konnte.

Und sogar in den wohlverdienten Ferien liess der Nati-Captain nicht einfach die Seele baumeln, sondern schuftete am Comeback. Leverkusen-Chefphysio Sven Elsinger reiste höchstpersönlich für drei Tage zu ihm, um ihn mit Übungen und Behandlungen zu versorgen, damit er so schnell wie möglich genese. «Jetzt bin ich schmerzfrei. Das ist das Wichtigste für mich», meint der Schweizer Nati-Captain und fügt an: «Nach knapp zwei Wochen hat es wieder angefangen, zu kribbeln.» Granit Xhaka kann seine zweite Saison bei Leverkusen kaum erwarten.

«Der Wechsel war kein Rückschritt»

In dieser ist der Druck grösser als noch in der letzten Spielzeit. «Wir wollen mehr. Auch die kommenden Jahre wollen wir oben mitspielen. Wir wissen, dass der Druck jetzt etwas höher ist als letztes Jahr.» Es sei nicht so, dass es jetzt von allein laufen würde. Im Gegenteil: «Ich glaube, dass wir mehr machen müssen als letztes Jahr.»

Der Wechsel zu Leverkusen wurde von vielen Experten anfänglich als Rückschritt eingestuft – das Gegenteil hat sich bewahrheitet, meint Xhaka. «Nein, für mich war es kein Schritt zurück, sondern eher zwei nach vorn», erwidert er. «Weil ich genau das Gespür hatte, dass hier die kommenden Jahre etwas Besonderes entstehen kann.»

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
19
56
50
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
19
21
42
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
20
20
42
4
RB Leipzig
RB Leipzig
20
11
36
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
19
10
36
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
19
12
35
7
SC Freiburg
SC Freiburg
19
-1
27
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
20
-5
27
9
Union Berlin
Union Berlin
20
-8
24
10
1. FC Köln
1. FC Köln
20
-3
23
11
FC Augsburg
FC Augsburg
20
-13
22
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
20
-9
21
13
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
20
-14
19
14
Werder Bremen
Werder Bremen
20
-16
19
15
FSV Mainz
FSV Mainz
20
-10
18
16
Hamburger SV
Hamburger SV
18
-10
18
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
20
-16
14
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
19
-25
13
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