Wegen Bayern-Dominanz
Neue Bundesliga-Chefin denkt an Playoffs

Seit dem 1. Januar ist Donata Hopfen Chefin der Deutschen Fussball Liga (DFL). Und die 45-Jährige zeigt sich offen für einschneidende Veränderungen.
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Bayern München dürfte auch in diesem Frühling den Meistertitel mit Weissbier (im Bild Manuel Neuer und Thiago Alcantara 2014) feiern. Zum zehnten Mal in Folge.
Foto: foto-net / Teamfoto

Neun Punkte beträgt der Vorsprung von Bayern München bereits wieder. Erster Verfolger, wenn man das überhaupt so nennen darf, ist Borussia Dortmund. Gregor Kobel, Manuel Akanji & Co. gingen am Sonntag gegen Bayer Leverkusen 2:5 unter. So wird wohl nichts und niemand die Mannschaft von Julian Nagelsmann am zehnten Titel in Serie hindern können.

Von Spannung wie in der 2. Bundesliga, wo den Ersten und den Sechsten nur zwei Punkte trennen, kann man im Oberhaus auch diese Saison nur träumen.

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«Wenns hilft, reden wir darüber»

So sagt die neue DFL-Chefin Donata Hopfen, die seit Anfang Jahr im Amt ist, in einem Interview gegenüber der «Bild am Sonntag»: «Die Liga wäre natürlich attraktiver, wenn sie mehr Wettbewerb an der Spitze hätte.» Und die 45-Jährige legt nach: «Wenn uns Playoffs helfen, dann reden wir über Playoffs.»

Hopfen räumt aber ein, dass man nicht vergessen dürfe, «dass die Bayern in den letzten Jahren ein Superjob gemacht haben.» Der Serienmeister sei durch die ständigen Erfolge in der Champions League auch wirtschaftlich immer grösser geworden. «Deshalb ist Wettbewerb nicht nur eine nationale Frage.»

Auch ein Supercup in Saudi-Arabien denkbar

Schon bei ihrem Amtsantritt habe sie gesagt, dass es für sie «keine heiligen Kühe» gebe. So antwortete sie nun auf die Frage, ob es auch für die Bundesliga denkbar sei, wie die Spanier den Supercup in Saudi-Arabien auszutragen: «Jede Massnahme, die uns in Zukunft Geld bringen soll, muss zu uns passen. Ich finde aber, wir können in dieser Hinsicht aktuell gar nichts ausschliessen.»

Hopfen hatte zuletzt erklärt, dass der Bundesliga durch die Pandemie ein Verlust von 1,3 Milliarden Euro drohe. «Diese Summe geht der Liga verloren, sollten die Einschränkungen noch bis Ende der Saison bestehen bleiben. 1,3 Milliarden, das ist mehr, als die Liga pro Jahr mit den nationalen Medienrechten erlöst. Das sind Gelder, die sind jetzt erst mal weg – und kommen auch nicht wieder. Das geht an die Substanz.» (sr)

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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