Verlässt er Dortmund?
BVB-Star Adeyemi meldet sich nach Waffen-Ärger

Karim Adeyemi wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt. Nun äussert er sich erstmals dazu. Eine Deutschland-Legende findet zu seinem Verhalten klare Worte.
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Sorgt aktuell für negative Schlagzeilen: Karim Adeyemi.
Foto: Icon Sport via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Karim Adeyemi hat Ärger wegen illegalen Waffenbesitzes
  • Deutschland-Legende Stefan Effenberg macht eine klare Ansage
  • Borussia Dortmund hat nun erste Konsequenzen für Adeyemi verkündet
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Mitten in der Freude über die erfolgreiche WM-Qualifikation von Deutschland sorgt Karim Adeyemi (23) für negative Schlagzeilen. Der BVB-Star muss nach einem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes eine Busse in der Höhe von 450'000 Euro (rund 414'000 Franken) bezahlen.

Aufgeflogen ist das Ganze gemäss «Bild» durch eine folgenschwere Verwechslung. Letzten Sommer will sein damaliger Mitbewohner Adeyemi und seine Frau, die Rapperin Loredana (30) in den Griechenland-Ferien besuchen. Das Paar bittet ihn, ein Paket mit Kosmetik und Kleidung mitzubringen. Der Freund erwischt aber ein anderes. Dabei handelt es sich um eine Mystery Box, deren Inhalt Adeyemi nicht kennt.

In der Sicherheitskontrolle am Flughafen fällt das Paket auf, es wird geöffnet und sichergestellt. Der Inhalt gemäss Polizeibericht: drei Messer, zwei Schlagringe, ein Teleskopschlagstock, ein Blendlicht und zwei Sturmhauben. Auch gegen Adeyemis Freund wird Strafanzeige erstattet.

«Ein riesiger Fehler»

Lange hat Adeyemi geschwiegen, nun meldet er sich auf Instagram. Er habe die Mystery Box «aus Leichtsinn und ohne wirklich darüber nachzudenken, was ich da tat» im Internet bestellt. Erst Monate später sei es zugestellt und «durch einen Zufall ungeöffnet bei der Polizei gelandet».

Er spricht weiter von einem «riesigen Fehler», der ihm «sehr leid tut, mich viel gekostet hat und den ich zutiefst bereue». Er sei seiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden, habe aber daraus gelernt und werde sich bessern.

Klare Ansage von Effenberg

Für Deutschland-Legende Stefan Effenberg (57) ist er dennoch einer der Verlierer dieser WM-Quali. Das Ganze könne für seine Karriere langfristige Folgen haben, schreibt Effenberg in seiner Kolumne für das Newsportal T-Online. «Ich sage nur so viel: Ich wurde ab 1994 für ein weitaus harmloseres Vergehen vier Jahre lang nicht mehr nominiert.»

Für Effenberg ist deswegen klar, dass Adeyemi ein «dramatischer Absturz» droht. Dabei sei er zu Beginn der Saison mit starken Auftritten noch auf einem guten Weg gewesen. Es folgt der Leistungseinbruch. «Er sollte sich mal Gedanken machen, warum das so ist», rät Effenberg. Und findet klare Worte. «Adeyemi ist jetzt 23 Jahre alt, unbestritten hochtalentiert, mit unfassbarem Potenzial – aber er läuft Gefahr, seine Karriere wegzuwerfen, wenn er nicht zu sich kommt und endlich begreift, was wirklich wichtig ist.»

Wie lange noch in Dortmund?

Vielleicht lernt Adeyemi auch aus den weiteren Konsequenzen. Wie die «Bild» schreibt, muss er am Mittwoch beim BVB zum Rapport antreten. Dort wird ihm mitgeteilt, dass man in enger Abstimmung mit dem DFB beschlossen hat, dass er in nächster Zeit die Nordstadtliga Dortmund besuchen und Trainingseinheiten mit Kindern absolvieren muss.

Wie lange er noch in Dortmund spielt, ist indes offen. Gemäss Transfer-Insider hat er den BVB-Bossen mitgeteilt, dass er neue Wege gehen und seinen Vertrag wohl nicht verlängern will. Als Grund nennt Adeyemi Spannungen mit dem Trainer. Erst kürzlich soll sich zudem sein Berater mit Manchester United ausgetauscht haben.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
34
86
89
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
34
36
73
3
RB Leipzig
RB Leipzig
34
19
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
34
22
62
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
34
13
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
34
21
59
7
SC Freiburg
SC Freiburg
34
-6
47
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
34
-4
44
9
FC Augsburg
FC Augsburg
34
-16
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
34
-9
40
11
Union Berlin
Union Berlin
34
-14
39
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
34
-11
38
13
Hamburger SV
Hamburger SV
34
-14
38
14
1. FC Köln
1. FC Köln
34
-14
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
34
-23
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
34
-24
29
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
34
-31
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
34
-31
26
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
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