Urs Fischer warnt trotz Ungeschlagenheit
«Wenn wir nur immer einen Punkt holen, wird es nicht reichen»

Die Mission Ligaerhalt mit Mainz ist für Urs Fischer bisher weder Fisch noch Vogel. Das Fazit nach drei Bundesligaspielen: Ungeschlagen – aber auch noch sieglos.
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Urs Fischer erlebte eine schöne Rückkehr nach Berlin – und nimmt einen Punkt mit aus der Alten Försterei.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mainz holt ein 2:2-Remis bei Union Berlin am 10. Januar 2026
  • Trotz 2:0-Führung gibt Fischer-Elf den Sieg noch aus der Hand
  • Mainz bleibt mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz Letzter
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Alain KunzReporter Fussball

Es ist schwierig, bei Union Berlin zu gewinnen. Das haben die Eisernen unter anderem auch ihrem Aufstiegstrainer zu verdanken. Urs Fischer (59) hat aus der alten Försterei in seinen viereinhalb Saisons in der deutschen Hauptstadt eine Trutzburg gemacht, die kaum einzunehmen ist. So mussten diese Saison auch die Spitzenteams Leipzig und Stuttgart geschlagen, von dannen ziehen.

Weshalb es für den zweiten Bundesligaklub des Zürchers, den leicht abgeschlagenen Letzten Mainz, erst recht schwierig werden würde, etwas Zählbares aus Berlin mitzunehmen. Doch die Jungs aus der Karnevalsstadt haben keine Lust, sich jetzt schon zu Jecken zu machen, und machen etwas anderes – nämlich Ernst. Nach 69 Minuten führen sie 2:0. Der zweite Bundesligasieg in dieser Saison ist zum Greifen nah.

Doch zwei Kopftore der Köpenicker lassen Mainz dann doch nur mit einem Remis nach Hause reisen. Und es hätte locker auch ein Nuller sein können, ja sein müssen. Als Ilic den Ball aus wenigen Metern nicht ins leere Tor bringt.

Doch logisch ist die Wahrnehmung von Fischer nach der aus der Hand gegebenen Zweitoreführung eine andere. «Wenn wir das Spiel anschauen, war es ein guter Nachmittag. Wir nehmen diesen Punkt. Der kann uns noch helfen. Aber wenn wir den Spielverlauf anschauen, dürfen wir nicht zufrieden sein. Zumal wir die Chance zum 3:0 hatten.»

Schöner Empfang bei Rückkehr nach Berlin

Fischer selbst hat seine Emotionen voll im Griff. Bei beiden Toren jubelt er nicht. Zu nahe geht ihm dieser Klub noch, dieses Stadion mit seinem nicht bundesligawürdigen Acker. Sehr schön sei auch der Empfang gewesen, den ihm die Unioner bereitet haben. «Wir haben hier gemeinsam eine Wahnsinnszeit erlebt. Diese verschwindet nicht, die bleibt für immer.»

Das Spiel bei seinem Ex-Klub war das dritte in der Meisterschaft seit der Jobübernahme. Fischer ist noch ungeschlagen. Auch international. Den einzigen Sieg hat er aber in der Conference League gegen Samsunspor geholt, wodurch sich die Eisernen direkt für die Achtelfinals qualifiziert haben.

Aber weil Fischer noch auf einen Sieg in der Bundesliga wartet, kommt Mainz nicht vom Fleck. Der grosse Durchmarsch auf einen Nichtabstiegsplatz ist es bisher nicht. Aber auf den Relegationsplatz sind es nur drei Punkte Rückstand. Also quasi nichts. Und auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Augsburg innehat, sind es fünf Punkte. Machbar.

Aber die Pace muss eine andere werden. «Wenn wir nur immer einen Punkt holen, wird es nicht reichen», schliesst Fischer. Und doch ist Mister Feuerwehrmann Peter Neururer (70) im Gespräch mit Blick überzeugt: «Wenn es einer schafft, dann Urs Fischer.»

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
23
64
60
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
23
27
52
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
23
19
46
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
23
12
43
5
RB Leipzig
RB Leipzig
23
12
41
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
22
15
39
7
SC Freiburg
SC Freiburg
23
-3
33
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
23
-3
31
9
Union Berlin
Union Berlin
23
-8
28
10
FC Augsburg
FC Augsburg
23
-13
28
11
Hamburger SV
Hamburger SV
22
-7
26
12
1. FC Köln
1. FC Köln
23
-6
24
13
FSV Mainz
FSV Mainz
23
-12
22
14
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
23
-13
22
15
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
23
-16
20
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
23
-18
20
17
Werder Bremen
Werder Bremen
23
-21
19
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
23
-29
14
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