Fischers Union sichert sich Europacup-Platz
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Abgeklärter Sieg in Freiburg:Fischers Union sichert sich Europacup-Platz

Union-Coach schafft Unfassbares
«Baut Urs Fischer ein Denkmal!»

Union Berlin spielt auch nächste Saison europäisch. Das ist ein unglaublicher Erfolg für die Eisernen. Das weiss auch Trainer Urs Fischer.
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Da feiern sie sich, die Union-Spieler.
Foto: imago/Sportfoto Rudel

Laut hallt es durch Berlin. «Fischer, Fischer, Fischer!» Eine Stadt in Feierlaune. Und der Baumeister des kleinen Fussballwunders an der Spree? Urs Fischer (56), FCZ-Legende und nun Bundesliga-Held.

Erneut hat Fischer die Eisernen von Union Berlin nach Europa geführt. Nach dem 4:1-Sieg gegen Freiburg ist ihnen das internationale Geschäft nicht mehr zu nehmen. Zum zweiten Mal in Folge.

Union hat viertkleinsten Marktwert

«Baut Urs Fischer ein Denkmal!», fordert nun der «Berliner Kurier». Und er will noch mehr: «Verwandelt die Spree in einen Wildwasserfluss, damit er seinem Hobby des Fliegenfischens nachgehen kann.»

Ganz klar: Was Fischer in Berlin leistet, sucht seinesgleichen. Jenes Team, das in der Bundesliga bloss den viertkleinsten Team-Marktwert ausweist, mischt bei den Grossen mit. Lässt Top-Klubs wie Gladbach, Frankfurt oder Wolfsburg weit hinter sich.

«Das ist unfassbar, was wir hier als kleiner Verein Union Berlin Jahr für Jahr auf die Beine stellen. Das ist nicht selbstverständlich», weiss Mittelfeld-Mann Grischa Prömel (27).

Und auch Fischer ist begeistert: «Das ist Wahnsinn, was die Jungs einmal mehr geleistet haben. Was soll ich sagen? Ich kann ja nicht mehr als ein Kompliment machen!»

Fischer gilt als Gegenentwurf zu den Laptop-Trainern, die in der jüngsten Vergangenheit im Fussball immer populärer geworden sind. Er ist ein besonnener Arbeiter, menschlich, ruhig. Beliebt. Erfolgreich.

Union mindestens in der Conference League

Trotz gewichtigen Abgängen im Winter (Marvin Friedrich, Max Kruse) verstand es Fischer, seine Spieler weiterzuentwickeln. Er hat jungen und neuen Spielern das Vertrauen geschenkt, sie gefordert und gefördert.

«Das ist schon aussergewöhnlich, was wir da leisten», bringt es Verteidiger Christopher Trimmel (35) auf den Punkt.

Das sehen auch die Fans so. «FC Union, international», schallte es nach dem Abpfiff aus dem Auswärtsblock in Freiburg. (mam)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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