Klare Pleite für Nati-Spieler
Auch ein Blitz-Gegentor wirft Leipzig nicht aus der Bahn

In Leipzig ist keine Minute gespielt, da liegt das Heimteam schon zurück. Das Gegentor ist aber ein Weckruf: RB dreht das Spiel in einen klaren Sieg.
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Souveräner Sieg: RB Leipzig setzt sich gegen Augsburg mit 5:2 durch.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Ganz so schnell wie Mitte Oktober beim 2:2 gegen die Bayern, als Robin Fellhauer nach acht Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielte, geht es zwar nicht, doch Augsburg legt auch beim Gastspiel in Leipzig einen Blitz-Start hin: Knapp 40 Sekunden dauert es, bis Ex-FCB-Spieler Anton Kade die Gäste in Führung schiesst.

Viel mehr Grund zur Freude haben die Fuggerstädter, bei denen Nati-Spieler Fabian Rieder auch im neunten Bundesliga-Spiel der Saison in der Startelf steht, aber nicht. Zunächst wird ein weiteres Augsburger Tor vom VAR wegen eines Abseits einkassiert – dann legt Leipzig so richtig los.

Nach 34 Minuten schlägt Ezechiel Banzuzi zu, der von Brajan Grudas starker Vorarbeit profitiert – der Ausgleich für das Heimteam. Nur eine Minute später legt Gruda von der rechten Seite für Christopher Nkunku auf, der aus kurzer Distanz das 2:1 markiert. Und unmittelbar vor der Pause bekommt RB nach einem Foul von Augsburg-Captain Jeffrey Gouweleeuw einen Freistoss zugesprochen, den David Raum direkt zum 3:1 in den Winkel schlenzt.

Effiziente Leipziger

Nach dem Seitenwechsel hat Augsburg durch Ex-FCB-Spieler Kade zweimal die Chance zum Anschluss (51., 59.) – er scheitert aber an Keeper Maarten Vandevoordt oder verfehlt das Tor knapp. Leipzig bleibt vor dem Tor kaltschnäuzig: Raum schickt Nkunku in den Strafraum, dessen Querpass verwertet Rômulo zum 4:1 (60.).

In der 65. Minute kommen unter anderem Christoph Baumgartner und Antonio Nusa ins Spiel – und die Joker stechen sofort. Nusa setzt sich links durch und legt flach zurück, Baumgartner erhöht per Direktabnahme auf 5:1 (66.).

Augsburg trifft in der Schlussphase noch zweimal ins gegnerische Netz: Erst wird erneut ein Treffer nach VAR-Eingriff aberkannt (85.), dann gelingt dem eingewechselten Uchenna Ogundu nach Zuspiel von Rieder in der Nachspielzeit immerhin noch das 5:2 (90.+2).

Am Ausgang ändert das aber nichts mehr: Augsburg bleibt in der Bundesliga zum siebten Mal in Folge ohne Sieg und rutscht in der Tabelle weiter nach hinten. Leipzig bleibt dagegen mit dem dritten Sieg in Folge am Spitzenduo Bayern/Dortmund dran.

Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
9
20
21
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
9
9
21
3
RB Leipzig
RB Leipzig
9
14
18
4
SC Freiburg
SC Freiburg
8
8
16
5
Werder Bremen
Werder Bremen
8
3
15
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
2
13
7
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
9
-1
13
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
9
-5
12
9
Hamburger SV
Hamburger SV
9
-10
12
10
FSV Mainz
FSV Mainz
9
-1
10
11
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
9
-3
10
12
FC Augsburg
FC Augsburg
9
0
9
13
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
-1
9
14
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
8
-2
9
15
1. FC Köln
1. FC Köln
8
-3
9
16
Union Berlin
Union Berlin
8
-12
7
17
Schalke 04
Schalke 04
8
-5
6
18
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
9
-13
4
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