«Entlassung von Kahn und Salihamidzic war stillos»
2:40
«Stillos, total sch***se»:Fans äussern ihren Unmut über den Bayern-Knall

«Nicht mehr mein FC Bayern»
Alarmzeichen! Klub-Ikone wendet sich von Bayern ab

Das ist eine Abrechnung mit Bayern München. Goalie-Legende Sepp Maier kritisiert die aktuellen Entwicklungen beim deutschen Serienmeister hart, in dessen Diensten er fünfzig Jahre lang stand.
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Sepp Maier war in den Sechzigern und Siebzigern nicht nur bei Bayern eine Bank, sondern auch in der Nationalmannschaft.
Foto: imago images/Buzzi

Sepp Maier (79), Goalie-Ikone der Siebziger, hat bei Bayern schon alles erlebt. Viermal wurde er mit den Münchnern Meister, dreimal gewann er den Pokal der Landesmeister (heute Champions League), einmal den Weltpokal, einmal den Cupsieger-Pokal.

Nach seiner Aktiv-Karriere war Maier zudem 15 Jahre lang Goalietrainer bei den Münchnern, dabei grosser Förderer von Oliver Kahn. Er sah viele Trainer kommen, und viele gehen. Nicht jede Trennung lief immer sauber und fair ab. Trotz allem: Maier hatte stets ein riesiges Bayern-Herz, auch nach seiner Karriere im Ruhestand.

«Das macht man einfach nicht»

Doch jetzt meldet sich die Ikone zu Wort: Die Geschehnisse rund um die Entlassung von Klubchef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic haben ihn dazu veranlasst: «Ganz ehrlich? Das ist nicht mehr mein FC Bayern», meint der 79-Jährige im Interview mit Sport 1. Und legt richtig los: «Das macht man einfach nicht, egal, was da vorgefallen ist. Man hätte Brazzo und Oli mit Würde verabschieden müssen. Das haben die beiden nicht verdient. Das war schlechter Stil.»

Der Zeitpunkt der Abberufung, kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft, sei katastrophal gewesen. «Das habe ich nicht verstanden und das ist eines FC Bayern nicht würdig.»

«Oli ist schon als Torwart ausgerastet»

Dass die Entlassung bei Kahn nicht gut angekommen sei, das kann sich Maier sehr gut vorstellen. Er kennt seinen früheren Schützling bestens. «Man muss sich nur mal daran erinnern, wie Oli als Torwart ausgerastet ist, als er Andi Herzog die Ohren lang gezogen hat, oder beim Kung-Fu-Tritt gegen Heiko Herrlich. Das ist Oli. Man kann sich nicht ändern.»

Maier überrascht nicht, dass Kahn als Bayern-Boss gescheitert ist. «Oli war immer ein Einzelkämpfer, hat nicht rechts, noch links geschaut. Als Torhüter geht das vielleicht, aber nicht, wenn man eine Führungsposition beim FC Bayern hat. Dann ist das ein Unding. Er hat einfach sein Ding durchgezogen.»

Dass sich eine Klublegende wie Sepp Maier, der 50 Jahre beim FC Bayern tätig war, jetzt so kritisch über die Entwicklungen äussern, ist kein gutes Zeichen für den Serienmeister. Bayern hat definitiv ein Imageproblem.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
24
65
63
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
24
26
52
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
24
18
46
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
24
16
46
5
RB Leipzig
RB Leipzig
24
13
44
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
24
16
43
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
24
-1
34
8
SC Freiburg
SC Freiburg
24
-5
33
9
FC Augsburg
FC Augsburg
24
-11
31
10
Union Berlin
Union Berlin
24
-9
28
11
Hamburger SV
Hamburger SV
24
-9
26
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
24
-12
25
13
1. FC Köln
1. FC Köln
24
-8
24
14
FSV Mainz
FSV Mainz
24
-12
23
15
FC St. Pauli
FC St. Pauli
24
-17
23
16
Werder Bremen
Werder Bremen
24
-19
22
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
24
-20
20
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
24
-31
14
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