Nati-Verteidiger kämpft um Spielzeit
Zesiger wurde im Büro von VfL-Trainer Kovac vorstellig

Nati-Verteidiger Cédric Zesiger war beim VfL Wolfsburg lange aussen vor. In der heissen Phase der Saison rückt er wieder ins Team – auch, weil er offensiv das Gespräch mit Coach Kovac gesucht hat.
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Gegen Leverkusen steht Cédric Zesiger (M.) erstmals im neuen Jahr in der Startelf.
Foto: imago/Kirchner-Media

Fast 75 Millionen Euro gab der VfL Wolfsburg im letzten Sommer für neues Spielermaterial aus. Gefruchtet hats nicht – die «Wölfe» stecken auf Rang 13 fest, mit nur sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. 2024 gabs noch keinen einzigen Sieg.

Die Negativentwicklung der letzten Wochen beobachtete Nati-Verteidiger Cédric Zesiger (25) grösstenteils von der Reservebank aus. Der Seeländer, im Sommer aus Bern in die VW-Stadt gewechselt, musste seinen Platz in der Defensive an andere abtreten. Am letzten Wochenende kehrte die Abwehrkante gegen Leverkusen dann zum ersten Mal im neuen Jahr in die Startelf zurück – und zeigte trotz 0:2-Niederlage eine ansprechende Leistung.

Zesiger marschierte ins Trainerbüro

Damit bringt sich Zesiger für die heisse Phase der Saison wieder in Stellung für eine prominentere Rolle. Zu verdanken hat er das unter anderem seinem offensiven Vorgehen. Wie er dem «Kicker» verrät, marschierte er auf eigene Faust ins Trainerbüro und suchte den Dialog mit Trainer Niko Kovac.

«Es war frustrierend hinsichtlich der Spielzeit in den letzten Wochen», so Zesiger. «Ich bin auf den Trainer zugegangen, wir hatten gute Gespräche. Man kann bei ihm immer ins Büro gehen. Ich bin ein Spieler, der gerne weiss, woran er ist.»

Die Gespräche haben Wirkung gezeigt. Wie der «Kicker» zu wissen glaubt, dürfte Zesiger vorerst wieder gesetzt sein. Auch dank seiner Erfahrung im Abstiegskampf. «Ich kenne diese Situation, hatte sie in der Schweiz auch schon bei den Grasshoppers Zürich. Ich weiss, was benötigt wird, um da wieder rauszukommen.» (sbe)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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